vision & mission

vision

Unsere Vision ist eine Landwirtschaft die qualitativ hochwertige Lebensmittel bei gleichzeitigem Schutz der natürlichen Ressourcen produziert.
Wir sind überzeugt, dass eine solche nachhaltige Landbewirtschaftung durch die biologische Landwirtschaft erreicht wird.

mission

Verbesserung und Unterstützung der biologischen Landwirtschaft durch Forschung, Beratung und Wissenstransfer hin zu einer leistungsfähigen und resilienten Landwirtschaft.
Dies stärkt die Landwirte bei der Umsetzung nachhaltiger landwirtschaftlicher Methoden in Luxemburg.

aufgaben & ziele

aufgaben & ziele

Der Verein sieht Zweck und Ziel seiner Bestrebungen in der Forschung, Beratung, Ausbildung und Kommunikation zu Themen der biologischen Landwirtschaft und Agrarkultur.

Diese Ziele werden verwirklicht durch:

  • Erforschung und Entwicklung praktischer Methoden der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft; dabei werden ernährungsphysiologische, ökologische und sozial-ökonomische Gesichtspunkte berücksichtigt.
  • Erforschung gesellschaftsrelevanter Aspekte der Landwirtschaft.
  • Betreiben einer Beratungsstelle für landwirtschaftliche Betriebe und öffentliche Körperschaften, mit dem Ziel, der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft die ihr zustehende Bedeutung zu verschaffen.
  • Förderung der Aufklärung der Produzenten und Konsumenten über biologische und biologisch-dynamische Landwirtschaft sowie Förderung der Zusammenarbeit zwischen Produzenten, Handel und Konsumenten.
  • Förderung der Ausbildung in der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft an den Ausbildungs- und Weiterbildungsstätten in Luxemburg.

Seit 2015 ist das IBLA ein eingeschriebener gemeinnütziger Verein und zudem ein in Luxemburg anerkanntest Forschungsinstitut.

verwaltungsrat

der verwaltungsrat

FELTEN Claude (Agrar-Ingenieur)
-Präsident

COLLING-VON ROESGEN Jean-Louis (Landwirt)
-Vize Präsident

CONTER Gérard (Agrar-Ingenieur)
-Kassierer

JACOBS Francis (Landwirt)
KAES Jean-Marie (Landwirt)
KOEUNE Marco (Landwirt)
NOESEN Charel (Landwirt)
SCHANCK Aender (Geschäftsmann)
NESER Jean-Michel (Landwirt)

-Mitglieder

team

Stéphanie ZimmerDr. agr. | Direktorin IBLA

+352 621 30 25 23

Hanna HeidtDr. agr. | Forschung und Entwicklung
Evelyne StollMRes. Env. Analysis and Assessment | Forschung und Entwicklung

+352 621 287 466

Laura Leimbrock-RoschMSc. Env. Sciences | Forschung und Entwicklung

+352 621 647 126

Sabine KeßlerDr. rer. nat. | Dipl. Umweltwiss. | Forschung und Entwicklung

+352 26 15 13-90

Kerstin KlemmMSc. Env. Sciences | Forschung und Entwicklung

+352 26 15 13 -91

Sonja KanthakWinzerin, BSc. Ökologischer Landbau | Beratung Weinbau
Mathieu WolterB.Sc. Agronomiques | Beratung Landwirtschaft, Versuchstechniker

+352 621 678 467

Jean-Paul WeisMSc. Tierwissenschaften | Beratung Landwirtschaft

+352 621 392 748

Svenja ZelderMSc. Tierwissenschaften | Beratung Landwirtschaft
Kerstin ThielenSekretariat | Buchhaltung

+352 26 15 13-88

Thorsten RufDr. rer. nat. | MSc. Env. Sciences | Forschung und Entwicklung

+352 621 734 005

Ben MangenB.Sc. Agronomiques | Beratung Landwirtschaft

+352 621 494 009

Jörg PaulyDr.agr. | Beratung Weinbau | Forschung und Entwicklung

+352 621 677 351

Katrin SchererMSc. Nutzpflanzenwissenschaften | Forschung und Entwicklung

+352 621 629 217

Philip BarthMSc. Bio-Landwirtschaft | Beratung Landwirtschaft | Forschung und Entwicklung

+352 621 302 522

beratungsangebot landwirtschaft

landwirtschaft

Die IBLA Beratung für Ihren landwirtschaftlichen Betrieb stellt sich vor

  • Sie bewirtschaften einen landwirtschaftlichen Betrieb und möchten die produktionstechnischen und betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten der Umstellung auf den biologischen Landbau für Ihr Unternehmen prüfen?
  • Sie haben sich für die Umstellung Ihres Betriebes auf den biologischen Landbau entschieden und benötigen eine kompetente Beratung und Begleitung in der Umstellungsphase?
  • Sie bewirtschaften Ihren Betrieb bereits biologisch und benötigen Hilfe bei einem speziellen Problem?
  • Sie wollen einen Einblick in die biologischen Bewirtschaftungsmethoden bekommen?
  • Sie möchten die Vorteile des Leguminosenanbaus in Ihrer Fruchtfolge nutzen und benötigen Unterstützung in Sortenwahl, Produktionstechnik und Fruchtfolge-gestaltung?

Dann hat die IBLA Landwirtschafts-Beratung genau die richtigen Angebote für Sie! Unsere Berater besitzen durch ihre Ausbildung und ihre langjährige praktische Erfahrung, Kenntnis in allen Bereichen der biologischen Landwirtschaft. Wir verknüpfen Forschung und Praxis und bieten ein umfassendes Beratungsangebot nach Ihren betriebsspezifischen und persönlichen Anforderungen. Unsere Berater sind regional und europaweit gut vernetzt und betreuen Sie gern.

Sie beraten Sie in allen Fragen von Ackerbau über Grünland bis hin zu Tierhaltung und -fütterung. Sie sind ihr Ansprechpartner schon vor und während der Umstellungsphase. Zu ihren Beratungsangeboten zählen Fruchtfolgegestaltung, Düngung und Bodenbearbeitung im Feldfutter- und Marktfruchtanbau mit dem Ziel der Steigerung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit und des Ertragspotentials.

Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung und dem Fachwissen der Berater hinsichtlich der ganzheitlichen Betrachtung von Tiergesundheit und -leistungsfähigkeit. Dazu gehören Fragen zur Zucht, Haltung, Fütterung und Rationsberechnungen ebenso wie Grünlandmanagement und Grünlandverbesserung.

Sortenempfehlungen werden basierend auf den Resultaten unserer Sortenversuche erstellt. Weiterer Schwerpunkt des IBLAs sind die Leguminosen. Nutzen Sie hier neben dem Beratungsangebot auf Ihrem Acker, die Erkenntnisse aus unseren Anbau- und Sortenversuchen. Die betriebswirtschaftliche Analysen sowie die betriebsindividuelle Unterstützung bei der Umsetzung der Bio-Richtlinien runden unser Angebot ab.

beratungs- und weiterbildungsangebote

Nehmen Sie die Beratungs- und Weiterbildungsangebote der IBLA Beratung in Anspruch und profitieren Sie von jahrelanger Erfahrung in Beratung und Forschung. Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin auf Ihrem Betrieb oder wählen sie aus den IBLA-Beratungsmodulen die für Ihren Betrieb geeigneten Module aus:

  • Modul 15.1: Bio-Landwirtschaft – Vorumstellung Erstberatung (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 15.2: Bio-Landwirtschaft – Vorumstellung intensiv (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 16: Bio-Landwirtschaft – Umstellung (für Umstellungs-Betriebe)
  • Modul 17a: Bio-Landwirtschaft (für zertifizierte Bio-Betriebe)
  • Modul 17b: Methoden der Bio-Landwirtschaft (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 8: Anbau von Leguminosen (für alle Betriebe)
  • Modul 9: Gruppenberatung Ackerbau (für alle Betriebe)
Beratungsmodul buchen

kontakt beratung landwirtschaft

Jean-Paul Weis
Mobil +352 621 39 27 48

Svenja Zelder
Mobil +352 621 75 18 75

Mathieu Wolter
Mobil +352 621 67 84 67

Ben Mangen
Mobil +352 621 49 40 09

beratungsangebot weinbau

weinbau

Die IBLA Beratung im biologischen Weinbau stellt sich vor

  • Sie arbeiten in vielen Bereichen naturnah und möchten die produktionstechnischen und betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten der Umstellung auf den biologischen Weinbau für Ihr Unternehmen prüfen?
  • Sie haben sich für die Umstellung Ihres Betriebes auf den biologischen Landbau entschieden und benötigen eine kompetente Beratung und Begleitung in der Umstellungsphase?
  • Sie sind bereits Bio-Winzer und wollen während der Vegetationsphase stets die aktuellsten Informationen zur Pflanzschutzsituation aus erster Hand. Sie wünschen sich kompetente Betreuung und wollen Teil eines starken Netzwerkes werden?
  • Sie wollen einen Einblick in die biologischen Bewirtschaftungsmethoden bekommen?

Dann hat die IBLA Weinbau-Beratung genau die richtigen Angebote für Sie! Unser Weinbauberater besitzt durch seine Ausbildung und langjährige praktische Erfahrung, Kenntnisse in allen Bereichen des biologischen Weinbaus. Er ist regional und europaweit gut vernetzt und betreut Sie gern. Die IBLA Weinbauberatung verknüpft Forschung und Praxis und bietet ein umfassendes Beratungsangebot nach Ihren betriebsspezifischen und persönlichen Anforderungen.
Jörg Pauly, seit 20 Jahren Bewirtschafter eines eigenen Bio-Weinguts, hat Agrarwissenschaften an der Universität Bonn studiert und anschließend zu einem weinbaulichen Thema zum Dr. agr. promoviert. Es folgten 10 Jahre wissenschaftliche Tätigkeit in der Agrar- und Landschaftsforschung, sowie 20 Jahre Bewirtschaftung des eigenen Bio-Weinguts. Er betreut Sie gerne in allen Fragen, die den Weinbau betreffen und steht ihnen als Berater zur Seite. Von der biologischen Bewirtschaftung im Weinberg, über die Boden- und Begrünungspflege über den Pflanzenschutz bis zur biologischen Weinherstellung berät er Sie nach Ihren betrieblichen Zielen und persönlichen Wünschen. Weinbaubetriebe werden sowohl vor, als auch während und nach der Umstellung zielgerichtet betreut. Dabei wird stets auf die betriebsindividuellen und witterungsbedingten Gegebenheiten geachtet. Regelmäßig stattfindende Begehungsrunden in den Weinbergen sowie Rundbriefe in der Vegetationsperiode versorgen Sie laufend mit den wichtigsten aktuellen Informationen. Werden Sie Teil einer gewachsenen Beratungsgemeinschaft, welche im engen Austausch mit Praxis und Forschung steht.

beratungs- und weiterbildungsangebote

Nehmen Sie die Beratungs- und Weiterbildungsangebote der IBLA Beratung in Anspruch und profitieren Sie von jahrelanger Erfahrung in Beratung und Forschung. Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin auf Ihrem Betrieb oder wählen sie aus den IBLA-Beratungsmodulen, die für Ihren Betrieb geeigneten Module aus:

  • Modul 23.1: Bio-Weinbau - Vorumstellung Erstberatung (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 23.2: Bio-Weinbau - Vorumstellung intensiv (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 24: Bio-Weinbau - Umstellung (für Umstellungs-Betriebe)
  • Modul 25a.1: Methoden des Bio-Weinbaus Bodenfruchtbarkeit (für konventionelle, teilumgestellte und zertifizierte Bio-Betriebe > 0,1 ha)
  • Modul 25a.2: Bio-Weinbau Bodenfruchtbarkeit (für zertifizierte Bio-Betriebe < 0,1 ha)
  • Modul 25b.1: Methoden des Bio-Weinbaus Pflanzengesundheit (für konventionelle, teilumgestellte und zertifizierte Bio-Betriebe >0,1 ha)
  • Modul 25b.2: Bio-Weinbau Pflanzengesundheit (für zertifizierte Bio-Betriebe >0,1 ha)
  • Modul 25b.2: Methoden des Bio-Weinbaus Pflanzengesundheit (für konventionelle, teilumgestellte und zertifizierte Bio-Betriebe > 0,1 ha)
Beratungsmodul buchen

kontakt beratung weinbau

Jörg Pauly
Mobil +352 621 677 351

kommunikation

netzwerk demonstrationsbetriebe

Biologischer Landbau Luxemburg

Auf biologisch wirtschafteten Demonstrationsbetrieben können Sie sich einen Einblick in die biologische Landwirtschaft verschaffen. Ziel ist es durch Betriebsbesichtigungen, Feldbegehungen, Hoffeste oder Praxistage die biologische Wirtschaftsweise sowohl den Konsumenten als auch den konventionell wirtschaftenden Landwirten, Verarbeitern und Händlern vorzustellen und zu veranschaulichen. Der Besuch der Betriebe ermöglicht einen praxisnahen Einblick in den Alltag des biologischen Landbaus, seine besondere Qualität, seine Chancen und Herausforderungen.

Darüber hinaus informieren die Demonstrationsbetriebe über ihre Produktionsschwerpunkte und Vermarktungsformen sowie regionaltypische Standortbedingungen.
Aus diesem Grund wurden Bio-Betriebe aus unterschiedlichen Regionen mit unterschiedlichen Hauptbetriebszweigen ausgewählt um Ihnen die Vielfalt der biologischen Wirtschaftsweise zeigen zu können. Neugierig? Kontaktieren Sie uns oder direkt die einzelnen Betriebe um einen Termin für Ihre Besichtigung zu vereinbaren. Das Projekt "Demonstrationsbetriebe Biologischer Landbau" ist eine Initiative im Rahmen des "Aktionsplans Biologischer Landbau Luxemburg" des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und Konsumentenschutz/ASTA.

A Mechels

Der Betrieb befindet sich in der Stauseeregion und ist seit Generationen im Familienbesitz. Die Umstellung auf die biologische Wirtschaftsweise erfolgte 1998 (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Hauptmotivation war hierbei der Trinkwasserschutz und der allgemeine Schutz der natürlichen Ressourcen. Der wichtigste Betriebszweig ist die Milchviehhaltung. Die produzierte Bio-Milch wird an die BIOG-Molkerei abgeliefert. Zudem werden Kalbfleisch und Kartoffeln ab Hof angeboten.
Marco Koeune
18, rue Laach, L-9655 Harlange
621 314 761
26 91 70 72

An Dudel

Marc Emering bewirtschaftet seinen Betrieb seit 2000 nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Hauptbetriebszweig ist die Masthähnchenproduktion. Die Hähnchen der französischen Rasse Sasso sind das Ergebnis einer Kreuzung verschiedener langsam wachsender Fleischrassen und es werden sowohl männliche als auch weibliche Tiere gemästet. Durch den eigenen Anbau von Getreide und Leguminosen kann ein Großteil des Futters mit hofeigenem Anbau gedeckt werden. Die Fleischvermarktung wird privat und über die BIOG abgewickelt. Zudem werden auch Kürbisse und Äpfel über die BIOG und ab Hof vermarktet.
Marc Emering
Rue de la croix, L-4998 Sprinkange
37 08 86 / 691 370 886
37 05 92

A Schiewesch

Die Familie Baltes bewirtschaftet den Betrieb seit 2001 nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Treibende Kraft für die Umstellung auf die biologische Wirtschaftsweise war Myriam Baltes. Als umweltbewusste Frau, war es ihr schon früh ein Anliegen, dass der Hof möglichst naturnah bewirtschaftet wird. Hauptbetriebszweige des Betriebes sind die Milchziegenhaltung und die Mutterkuhhaltung. Die Fleischvermarktung läuft Teilweise über die Luxemburger Marke „Bio-Maufel“, eine Vermarktungsinitiative von Luxemburger Bio-Landwirten. Die produzierte Ziegenmilch wird in der hofeigenen Käserei zu Frischkäse, Hartkäse und Weichkäse verarbeitet und die Vermarktung dieser Produkte wird über verschiedene Läden in Luxemburg vom Betrieb selbst organisiert. Auf dem Hof gibt es jedoch noch viel mehr zu entdecken: Der Betrieb will auch wieder in die Schweinehaltung einsteigen, es werden Ferienwohnungen vermietet und auf dem Hof haben auch ein Esel und 4 Shetlandponys ihr Zuhause.
Daniel & Myriam Baltes
Um Suewel, L-9186 Stegen
80 74 62 / 691 711 507

Domaine Sunnen-Hoffmann

Seit 2001 wird das traditionsreiche Weingut „Caves Sunnen-Hoffmann“ nach den Richtlinien der biologischen Wirtschaftsweise bewirtschaftet (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg) und das Weingut war der erste umgestellte Vollerwerbs-Weinbaubetrieb in Luxemburg. Die Umstellung auf die biologische Wirtschaftsweise war eine logische Konsequenz der Tradition: Weine und Weinsorten in ihrer typischen, bodenbürtigen Ausprägung herzustellen unter Berücksichtigung des Schutzes unserer Natur. Mit der Umstellung wurde besonders ein Schwerpunkt auf die Pflege und Bewirtschaftung des Bodens gelegt. Die qualitativ hochwertigen Weine, bei denen die typischen Charakterzüge des Standortes ausgeprägt sind, können direkt an der Domaine oder in verschiedenen Bio-Läden und Einzelhandelsgeschäften gekauft werden. Durch den eigenen Weinhandel bietet die Domaine auch Bio-Weine anderer Herkunft an und unterstützt somit auch Pioniere des biologischen Weinbaus aus dem Ausland.
Corinne Kox-Sunnen & Yves Sunnen
6, rue des Prés, L-5441 Remerschen
23 66 40 07
23 66 43 56

Jeekelshaff

Nach dem Studium übernahm Guy Arend den elterlichen Betrieb und stellte diesem 1987 auf die biologische Bewirtschaftungsweise um. Seit dem wird der Betrieb nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft bewirtschaftet (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Hauptbetriebszweige sind die Mutterkuhhaltung der Rasse Aberdeen-Angus und die Bio-Saatgut-Vermehrung, welche Guy Arend in Luxemburger mit aufgebaut hat. Das produzierte Fleisch aus der Mutterkuhhaltung wird ab Hof, über COBOLOUX oder einen privaten Metzger aus Pétange verkauft. Zudem gibt es hofeigene Produkte im Hofladen vor Ort zu kaufen.
Guy Arend-Stemper
11, an de Jenken, L-4745 Pétange
50 35 72
23 65 14 20

Karelshaff

Seit 2002 bewirtschaften Jean-Louis und Alice Colling-von Roesgen ihren Betrieb nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Was die Motivation anbetraf, den Hof in biologischer Wirtschaftsweise weiterzuführen, so konnte sich die Familie nur schwierig vorstellen, wie sich ein authentischer Geschmack und eine hohe Lebensmittelqualität mit einer anderen Wirtschaftsweise vereinbaren ließe. Hauptbetriebszweige sind die Mutterkuhhaltung der Rasse Limousin, die Aufzucht von Bio-Masthähnchen, der Ackerbau und die Saatgutvermehrung von Getreide und Leguminosen. Die artgerechte Tierhaltung ist der Familie besonders wichtig. Die Fleischvermarktung verläuft über Privatkunden.
Jean-Louis & Alice Colling-von Roesgen
Carelshof, L-7730 Colmar-Berg
88 81 63
88 82 95

Schanck Haff

Der Schanck-Haff wird seit 1980 nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen (Demeter) Bewirtschaftungsweise geführt (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Von Anfang an waren die Pflege der Natur und der Umweltschutz ein Anliegen des Schanck Haffs. Grundlagen des Betriebes sind die Tierhaltung mit Futterbau, der Getreidebau und der Anbau von Feldfrüchten (Kartoffeln und Möhren). Die Vielfältigkeit in der Landwirtschaft wird noch ergänzt durch die Weiterverarbeitung verschiedener Produkte direkt am Hof in der eigenen Hofbäckerei und der BIOG-Hofkäserei, und die Vermarktung dieser Produkte durch den Naturata-Hofladen.
Jos Schanck
Duerfstroos Nr. 10, L-9755 Hupperdange
99 75 08
97 94 44

merkblätter

In Zusammenarbeit mit europäischen Partnern wie dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau/FIBL werden fachliche Informationsbroschüren ausgearbeitet, die den biologisch wirtschaftenden Landwirten und anderen Interessenten in Luxemburg zur Verfügung gestellt werden. Somit wird den Landwirten der Zugang zum umfangreichen Know-How der Forschungsinstitute im Bereich biologische Landwirtschaft und zu den neuesten Forschungsergebnissen aus dem In- und Ausland erleichtert.

Das Projekt „Merkblätter“ ist eine Initiative im Rahmen des „Aktionsplans Biologischer Landbau Luxemburg“ des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und Konsumentenschutz/ASTA.

Merkblätter

projekte

gips-kalk power

Mit dem Projekt „Gips-Kalk-Power“ werden anhand eines On-Farm Streifenversuchs auf vier Standorten, die Auswirkungen der Düngung von Kalk sowie granuliertem Naturgips-/Schwefeldünger in Kombination auf verschiedene Parameter untersucht. Beim Standort in Kalborn und Kahler sowie den beiden in Eschdorf handelt es sich um Leguminosenfeldfutter und Dauergrünland. Die erhobenen und zu bewertenden Parameter sind der Ertrag, die Pflanzeninhaltsstoffe, der Leguminosenanteil im Bestand und verschiedene Bodenparameter.

Da es sich um einen Demonstrationsversuch handelt, steht als weiteres Ziel die Kommunikation der Ergebnisse sowie der Austausch innerhalb des Netzwerks von Beratern, Wissenschaftlern und Praktikern im Vordergrund.
März 2022 - Dezember 2022

luxembourg in transition

Spatial vision for the zero-carbon and resilient future of the Luxembourg functional region

In dem von der Abteilung Raumordnung des Ministeriums für Energie und Raumordnung ins Leben gerufenen Wettbewerb “Luxembourg in Transition“ (www.luxembourgintransition. lu) erarbeiten wir gemeinsam mit dem LIST, der Uni Luxemburg, dem Center for Ecological Learning Luxembourg (CELL) und OLM paysagistes & urbanistes, wie sich Luxemburg bis 2050 räumlich, aber auch inhaltlich, verändern muss, um klimaneutral, nachhaltig und resilient zu werden.
Nicht nur Aspekte der Raum-planung, der Mobilität oder der Modellierung von Treibhausgas– emissionen, sondern auch die Lebensweise der Luxemburger, ihre Ernährung und ihr Konsum, sowie Fragen der Gouvernance sind Teil der eingereichten Dossiers. Natürlich spielt auch die Landwirtschaft eine wesentliche Rolle für die Überlegungen Das IBLA unterstützt bei den Ausarbeitungen, wie sich die luxemburgische Landwirtschaft räumlich und inhaltlich entwickeln könnte, um zu einem nachhaltigen, resilienten und weniger CO2-intensiven System zu kommen. In drei Wettbewerbsphasen wird zunächst in der ersten Phase eine Metrik erarbeitet die als Basis für die Bewertung des Wandels dient. In der zweiten Phase werden auf der Skale der grenzüberschreitenden funktionellen Region die notwendigen Transformationsschritte für die CO2-freie und nachhaltige Zukunft erarbeitet, wohingegen in der dritten Phase von den verbleibenden Projektteams jeweils für eine urbane und eine ländlich geprägte Region anhand von Fallbeispielen die Transformation und ihre Wirkungen beschrieben werden.

© Die Abbildungen sind aus dem Report “LUXEMBOURG 2050: PROSPECTS FOR A REGENERATIVE CITY-LANDSCAPE” aus Phase II des Projektes entnommen: https://luxembourgintransition.lu/en/teams/
2020-2022

ecoseeds_lumo

Im Herbst 2021 startete das Projekt „EcoSeeds_LuMo“ (LuMo: Luxembourg/Moldawien), im Rahmen von „EU4BUSINESS: Connecting Companies“ finanziert von der „EUROCHAMBERS“ (Association of the European Chambers of Commerce and Industry) finanziert. Ziel ist der Erfahrungsaustausch der Projektpartner IBLA Luxemburg a.s.b.l. und dem „Public Institute of Horticulture and Food Processing Technologies Research Institute“ (IP IPHTA) aus Moldawien hinsichtlich bewährter Methoden und Wissen über den biologischen Saatgutanbau, besonders im Bereich Kartoffeln.
Mit dem Projekt EcoSeeds_LuMo wollen IBLA und IP IPHTA ein Netzwerk aufbauen, um die Bio-Lebensmittelproduktion beider Länder zu verbessern und die Branche international wettbewerbsfähiger zu machen. Ziel des Projekts ist es, moldawische Landwirte und landwirtschaftliche Organisationen im Bereich der biologischen Saatgutproduktion, der Kennzeichnung im Rahmen des Qualitätsverfahrens sowie der Zertifizierung von biologisch erzeugtem Saatgut zu unterstützen und die moldawischen Landwirte zum Anbau von biologischem Saatmaterial für Kartoffeln und anderem Grundgemüse zu ermutigen. Die luxemburgischen Landwirte und Berater hingegen profitieren von den Erfahrungen der Betriebe in Moldawien mit dem Anbau unter klimatisch schwierigen Bedingungen.
Mit dem Kick-off Meeting am 30. November startete die erste Projektphase, in der die Projektteilnehmer erste Kontakte knüpften. Am 06.12.2021 folgte ein gemeinsamer online Workshop von moldawischen Landwirten, Forschern und Beamten sowie der hiesigen Akteure der Bio-Branche zum Thema Kartoffelanbau und Biolandwirtschaft. Am 07.12.2021 fand eine Diskussionsrunde mit allen Teilnehmern statt. In einer zweiten Projektphase vom 17. – 21. Januar 2022, wird eine 9-köpfige Gruppe aus Moldawien für fünf Tage nach Luxemburg reisen, um vor Ort einen Einblick in die luxemburgischen Strukturen in der Biolandwirtschaft, mit Fokus auf den Kartoffelanbau, zu erhalten. Im Februar steht eine Reise nach Moldawien für die Vertreter aus Luxemburg auf dem Programm. Zum Abschluss des Austausches Ende Februar werden gemeinsame Handlungsempfehlungen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Gegebenheiten in beiden Ländern verfasst, sowie die gewonnen Eindrücke resümiert.
2021-2022

soja made in luxemburg

Optimierung der Wertschöpfungskette von der Sojabohne bis zum Ei in Luxemburg und Weiterentwicklung des Sojaanbaus in Luxemburg

Bereits seit 2018 begleiten die Berater des IBLA die Landwirte in Luxemburg beim Anbau von Soja. Nach ersten Anbauerfahrungen wurde das Gemeinschaftsprojekt „Soja made in Luxemburg“ auf die Beine gestellt, dass zu der Umsetzungsstrategie des nationalen Sojaanbaus beiträgt. Initiiert durch den Bio-Eier Vermarkter BIO-OVO S.A. hat es zum Ziel, die Landwirte beim Anbau und der anschließenden Weitervermarktung und -verarbeitung zu unterstützen und die verarbeitete Soja wiederum als einheimisches Legehennen-Futter auf dem Betrieb einzusetzen. Ausschlaggebend sind die hohen jährlichen Importzahlen in Luxemburg für die Nutztierhaltung mit zurzeit 27.500 t an Sojaextraktionsschrot (Zimmer, et al. 2020). Luxemburg ist zu 100 % auf Sojaimporte angewiesen, die zum größten Teil aus Nord- und Südamerika stammen und somit mit sozialen und ökologischen Problemen einhergehen. Soja ist in der Fütterung von Monogastrier wie Schweinen oder Geflügel durch ihre hohe biologische Wertigkeit, a.G. des hohen Proteingehaltes und der essentiellen schwefelhaltigen Aminosäuren, schwer ersetzbar. In der Wiederkäuerfütterung (Milchvieh- und Mutterkuhhaltung) ist eine bedarfsgerechte Fütterung ohne Soja, stattdessen mit optimaler Grünland- und Feldfutternutzung, durchaus möglich. Möglichkeiten den Sojaimport zu reduzieren sind daher einerseits die Minimierung in der Fütterung, vornehmlich in der Rinderhaltung, und andererseits der nationale Anbau von Sojabohnen. Diese national produzierte Soja sollte folgerichtig exklusiv der Fütterung von Monogastrier dienen.
Die Unterstützung der Soja Anbauer durch das IBLA umfasst die Standortauswahl, die Bodenvorbereitung, die Begleitung vor und bei der Saat, der maschinellen Beikrautregulierungen sowie der Ernte und die Abnahmeorganisation zu dem Futtermittelproduzenten SCAR scrl in Belgien, welcher die Weiterverarbeitung in den Futterrationen für die BIO-OVO Legehennen übernimmt. Bei der mechanischen Beikrautregulierung unterstützt der Landmaschinenhändler Wolff-Weyland S.A. mit der Bereitstellung der erforderlichen Saat- und Hacktechnik.
Ziel des Projektes ist es, den Sojaanbau und die Wertschöpfungskette der Sojabohne weiter zu entwickeln und wirtschaftlich zu optimieren, indem eine für den Landwirt kostengünstige aber kompetente Beratung von der Saat bis zur Ernte angeboten wird, welche langfristig in einem selbständigen Anbau fruchtet. Zudem wird der Prozess der Weiterverarbeitung der Sojabohnen logistisch und wirtschaftlich optimiert, um die nationale Sojabohnenproduktion zu fördern und die Eiweißautarkie zu erhöhen.
Seit 2018
Im Rahmen des Bioaktionsplans wird das Projekt seit 2020 durch das Ministère de l’Agriculture, de la Viticulture et du Développement rural finanziell unterstützt.

fabulous farmers

Das europäische INTERREG-Projekt unterstützt Landwirte bei der praktischen Umsetzung agro-ökologischer Anbaumethoden um deren Abhängigkeit von externen Inputs wie mineralischen Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren. Dafür sollen die Landwirte dazu ermutigt werden Methoden und Maßnahmen auf ihren Betrieben umzusetzen, welche die funktionale Agro-Biodiversität (FAB) verbessern und unter anderem die Bestäubung fördern, die natürliche Regulierung von Schadorganismen durch die Förderung natürlicher Gegenspieler optimieren und die Boden- und Wasserqualität auf den landwirtschaftlichen Flächen steigern. Ein Netz von Pilotbetrieben mit „Leuchtturmeffekt“ dient dazu das Wissen im Kontext von „FAB-Farming“ innerhalb der Landwirtschaft und aber auch in Gesellschaft und Politik zu verbreiten. Dazu besteht in 12 Pilotregionen und fünf Ländern (BE, NL, LUX, FR und UK) eine Kooperation mit weiteren Interessensgruppen wie Landbesitzern und Gemeinden, mit dem Ziel, einen integrierten FAB-Landschaft-Integrationsplan zu erstellen. Daneben wird die lokale Gesellschaft durch gleichermaßen praktische wie unterhaltsame Aktivitäten und das Anwenden von „citizen-science tools“ eingebunden.
2019 - 2023

méi weed

Weideoptimierung durch die Anpassung der Weideführung an pedoklimatische Bedingungen

Die Weidehaltung ist für den Landwirt bei einer hohen Nutzung des Weidegrases wirtschaftlich rentabel. Für dieses Ziel ist es allerdings erforderlich, die vorhandene Grasmenge auf den Weideparzellen richtig einzuschätzen, um überständiges Weidegras und somit Weidegrasverluste zu verhindern.
In diesem Projekt wird ein Vorhersagemodell des täglichen Graszuwachses auf die luxemburgischen pedoklimatischen Verhältnisse angepasst. Die Prognosen ermöglichen eine vorausschauende Weideplanung und sollen zukünftig bei der regelmäßigen Anpassung von Weideflächen, Zufütterung von Rau- und/oder Kraftfutter der Weidetiere, usw. helfen. Am Projekt nehmen fünf weidebetonte Milchviehbetriebe teil. Diese Pilotbetriebe befinden sich in unterschiedlichen pedoklimatischen Zonen über ganz Luxemburg verteilt. Die Pilotbetriebe werden über die gesamte Projektdauer intensiv bei der Weideführung begleitet. Hierbei wird der praktische Nutzen des Graswachstum-Modells in den Betrieben umgesetzt.
Parallel hierzu findet eine Umfrage bei den Konsumenten statt, um deren Mehrwert in der Weidehaltung und dessen Einfluss auf ihr Kaufverhalten zu ermitteln. Weiterhin wird eine Nachhaltigkeitsanalyse mit dem SMART (Sustainability Monitoring and Assessment RouTine)-Farm Tool auf den Pilotbetrieben zu Projektbeginn und -ende durchgeführt um betriebsspezifische Verbesserungsansätzen und Empfehlungen auszuarbeiten und die Entwicklung der Betriebe zu monitoren.
2020 - 2023
Pilotbetribe: Thielen, Stockem; Thiry, Schouweiler, Weirich, Gostingen; Elsen, Boeuvange-sur-Attert; Vassen, Weiler

simba

Simulation der wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen der Milchviehhaltung mit Hilfe von agentenbasierten Modellen

Das Management eines Milchviehbetriebes entscheidet wesentlich über dessen ökonomischen Erfolg und ökologischen Einfluss. Die Simulation eben des Impakts von Managemententscheidungen wurde demnach als wichtige Herausforderung bei der Modellierung landwirtschaftlicher Systeme identifiziert; dazu werden sognannte agentenbasierte Modelle (ABM) genutzt. Das Projekt zielt darauf ab, ein Entscheidungsunterstützungssystem (Decision Support System, DSS) auf der Basis eines LCA (life cycle assessment)-ABM-gekoppelten Simulators zu entwickeln. Auf diese Weise können die wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen verschiedener Herdenmanagementstrategien getestet werden. Für die Konzeption und Validierung von LCA-ABM werden Phänotypen in mehr als 320 Milchviehbetrieben in der Wallonie und in Luxemburg gesammelt (z.B. Tiermerkmale, Milchzusammensetzung und -ertrag, Fütterung und betriebsspezifische Wirtschaftsdaten) oder auf Einzeltierbasis anhand von Milchspektren im mittleren Infrarotbereich (Körpergewicht, Methanemissionen) prognostiziert. Weitere Phänotypen werden in diesem Projekt aus einfach zu erfassenden Merkmalen unter Verwendung von Algorithmen für maschinelles Lernen vorhergesagt. Diese beziehen sich sowohl auf das Verhalten der Landwirte als auch auf die Weidemethodik. Phänotypen ermöglichen in Verbindung mit Standardliteraturgleichungen aus dem Bereich der Ökobilanzen die Berechnung der Umweltauswirkungen einzelner Kühe mit einer höheren zeitlichen Auflösung als bei den bestehenden Ökobilanzen. Schließlich wird die Robustheit der Annahmen hinter dem LCA-ABM-basierten Entscheidungstool anhand detaillierter Wirtschafts-, Futter- und Produktionsdaten bewertet, welche auf zehn Pilotbetrieben in Luxemburg erhoben werden.
2019 - 05.2023
Unterstützt durch den Fond National de la Recherche Luxembourg“INTER/FNR/18/12987586“

i2connect

Berater sowie ihre Organisationen zu befähigen, Land- und Forstwirte in interaktive Innovationsprozesse einzubinden und zu unterstützen

Stärkung der Fähigkeiten, Kompetenzen und Einstellungen von Beratern zur Unterstützung interaktiver Innovation durch: Ermittlung und Austausch bewährter Verfahren, Entwicklung von Instrumenten und Methoden, Schulung und Organisation von Peer-to-Peer-Lernen und Vernetzung.
Stärkung und Profilierung der Rolle von Beratern in interaktiven Innovationsprozessen auf verschiedenen Ebenen:
- durch ein besseres Verständnis des landwirtschaftlichen Wissens- und Innovationssytems
(AKIS: Agricultural Knowledge and Innovation Systems) auf Länderebene,
- durch die Identifizierung von Anbietern von Beratungsdiensten in ganz Europa,
- durch die Schaffung eines günstigen Umfelds innerhalb der Beratungsdienste,
- durch eine bessere Verbindung und Einbettung der Beratungsdienste in das AKIS und
- durch geeignete öffentliche Maßnahmen.
Schaffung eines sozialen Unterstützungsnetzwerks und einer Vernetzungskultur zwischen den verschiedenen Beratern, die innovative Innovationsprozesse zu erleichtern.
2019-2024
Das Projekt ist ein Horizon 2020 Projekt der Europäischen Union.

2000 m2 für unser essen

Projekt zur Förderung einer nachhaltigen Agrar- und Esskultur

Die luxemburgische Bevölkerung nutzt im Durchschnitt ca. 3700 m2 um sich zu ernähren. Jedoch stehen jedem Einwohner in Luxemburg selbst nur 2000 m2 für die Erzeugung von Lebensmitteln zur Verfügung. Die Flächen teilen sich zu jeweils 50% auf Grünland und Ackerflächen auf. Die Ackerflächen können zum Anbau von Lebensmitteln zur direkten Ernährung (z.B Kartoffeln oder Gemüse) genutzt werden. Mit den Erzeugnissen ist eine gesunde, saisonal vielfältige Ernährung möglich, wobei auch Futtermittel zur Produktion tierischer Lebensmittel angebaut werden können. Die zur Verfügung stehenden 1000 m2 Grünland werden für die Rinderhaltung genutzt, denn nur diese können die Grasflächen optimal verwerten. Am "Haus vun der Natur" werden diese auf der Projektfläche von 2000 m2 in den Flächenanteilen angebaut, wie sie eine mögliche, gesunde Ernährungsweise der luxemburgischen Bevölkerung darstellen könnte. Auf der Projektfläche werden regionale Kulturen biologisch angebaut, Möglichkeiten einer umweltfreundlichen Ernährung aufgezeigt und die Menge der mit dem Anbau verbundenen klimaschädlichen Treibhausgasen dargestellt. Wir heißen Sie am "Haus der Natur" herzlich willkommen, melden Sie sich einfach bei uns!
2018-2022

susteatable

Integrierte Analyse von Ernährungsmustern und landwirtschaftlichen Praktiken für nachhaltige Ernährungssysteme in Luxemburg

Luxemburg ist derzeit mit vielen Umweltproblemen konfrontiert. Der Agrarsektor ist ebenso ein Opfer wie auch ein Treiber dieser Probleme. Veränderungen in den landwirtschaftlichen Praktiken sind notwendig, um diesen Umweltproblemen zu begegnen und die Ernährungssicherheit für künftige Generationen zu gewährleisten. Neben den Produktionspraktiken wird die Nachhaltigkeit des Lebensmittel- und Landwirtschaftssektors auch von der Nahrungsmittelauswahl der Verbraucher beeinflusst.
Ziel dieses Projektes ist es daher,
a) das derzeitige Nachhaltigkeitsniveau des luxemburgischen Agrarsektors ganzheitlich zu erfassen,
b) notwendige Veränderungen in Ernährungsgewohnheiten und Produktionspraktiken zu identifizieren und
c) differenzierte Strategien für die Entwicklung nachhaltiger Ernährungssysteme in Luxemburg zu entwickeln.
Das Projekt wird die Nachhaltigkeit des luxemburgischen Ernährungssystems auf zwei Ebenen bewerten: auf der Ebene der landwirtschaftlichen Betriebe und auf der Ebene der Ernährungssysteme. Zusammen werden die Ergebnisse dieser beiden Ebenen der Nachhaltigkeitsbewertung synthetisiert und dazu genutzt, zielgruppenspezifische Empfehlungen für die Entwicklung nachhaltiger Ernährungssysteme zu formulieren.
2018 - 2024
Neben einer finanziellen Unterstützung des "Ministère du Développement Durable et des Infrastructures" und der Oeuvre National de Secours Grande-Duchesse Charlotte und Sponsoring von BIOGROS S.A. und OIKOPOLIS S.A. wird das Projekt auch über private Spenden getragen.

sortenprüfung

im biologischen Landbau in Luxemburg

Ziel der Sortenprüfungen ist es den biologisch wirtschaftenden Betrieben in Luxemburg aussagekräftige Empfehlungen zur Sortenwahl geben zu können. Hierfür wurden 2009/2010 erstmalig Wintergetreide-Sortenprüfungen im biologischen Anbau vom IBLA in Kooperation mit dem Lycée Technique Agricole (LTA) realisiert. In den letzten Jahren wurden die Sortenprüfungen um weitere Arten ergänzt. Auf Grundlage dieser Versuche wird jedes Jahr eine Sortenliste von der nationalen Sortenkommission als Hilfestellung zur Sortenauswahl für die Landwirte herausgegeben.
• Wintergetreide-Sortenprüfungen: seit 2009
• Sommergetreide-Sortenprüfungen: 2014-2016, und wieder seit 2019
• Leguminosensortenprüfung: seit 2021 (vorher Soja-Sortenprüfungen+ Kleegras-Gemengeprüfungen+ Erbsen- und Ackerbohnen-Sortenprüfungen)
• Kartoffel-Sortenprüfungen: seit 2016