vision & mission

vision

Unsere Vision ist eine Landwirtschaft die qualitativ hochwertige Lebensmittel bei gleichzeitigem Schutz der natürlichen Ressourcen produziert.
Wir sind überzeugt, dass eine solche nachhaltige Landbewirtschaftung durch die biologische Landwirtschaft erreicht wird.

mission

Verbesserung und Unterstützung der biologischen Landwirtschaft durch Forschung, Beratung und Wissenstransfer hin zu einer leistungsfähigen und resilienten Landwirtschaft.
Dies stärkt die Landwirte bei der Umsetzung nachhaltiger landwirtschaftlicher Methoden in Luxemburg.

aufgaben & ziele

aufgaben & ziele

Der Verein sieht Zweck und Ziel seiner Bestrebungen in der Forschung, Beratung, Ausbildung und Kommunikation zu Themen der biologischen Landwirtschaft und Agrarkultur.

Diese Ziele werden verwirklicht durch:

  • Erforschung und Entwicklung praktischer Methoden der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft; dabei werden ernährungsphysiologische, ökologische und sozial-ökonomische Gesichtspunkte berücksichtigt.
  • Erforschung gesellschaftsrelevanter Aspekte der Landwirtschaft.
  • Betreiben einer Beratungsstelle für landwirtschaftliche Betriebe und öffentliche Körperschaften, mit dem Ziel, der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft die ihr zustehende Bedeutung zu verschaffen.
  • Förderung der Aufklärung der Produzenten und Konsumenten über biologische und biologisch-dynamische Landwirtschaft sowie Förderung der Zusammenarbeit zwischen Produzenten, Handel und Konsumenten.
  • Förderung der Ausbildung in der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft an den Ausbildungs- und Weiterbildungsstätten in Luxemburg.

Seit 2015 ist das IBLA ein eingeschriebener gemeinnütziger Verein und zudem ein in Luxemburg anerkanntest Forschungsinstitut.

verwaltungsrat

der verwaltungsrat (stand april 2020)

Präsident – FELTEN Claude (Agrar-Ingenieur)
Vize Präsident – COLLING-VON ROESGEN
Jean-Louis (Landwirt)
Kassierer – CONTER Gérard (Agrar-Ingenieur)
JACOBS Francis (Landwirt)
KOEUNE Marco (Landwirt)

MAJERUS Roland (Händler)
NOESEN Charel (Landwirt)
SCHANCK Aender (Geschäftsmann)
WALBAUM Sigmund (Agrar-Ingenieur)

team

Stéphanie ZimmerDr. Agr. | Direktorin IBLA

+352 621 30 25 23

Hanna HeidtDr. Agr. | Forschung und Entwicklung

+352 26 15 13-82

Evelyne StollMRes. Env. Analysis and Assessment | Forschung und Entwicklung

+352 26 15 13-87

Laura LeimbrockMSc. Env. Sciences | Forschung und Entwicklung

+352 26 15 13-77

Sabine KeßlerDr. rer. nat. / Dipl. Umweltwiss. | Forschung und Entwicklung

+352 26 15 13-90

Kerstin StruweMSc. Env. Sciences | Forschung und Entwicklung

+352 26 15 13 -91

Rudolf LeifertStaatlich geprüfter Landwirt | Beratung Landwirtschaft

+352 621 302 522

Gilles AltmannMSc. Nutzpflanzenwissenschaften | Beratung Landwirtschaft

+352 621 494 485

Sonja KanthakWinzerin, BSc. ökologischer Landbau | Beratung Weinbau

+352 621 677 351

Mathieu WolterB.Sc. sciences agronomiques | Beratung Landwirtschaft, Versuchstechniker

+352 621 678 467

David RichardIng. agr. | Forschung und Entwicklung

+352 621 629 217

Jean-Paul WeisMSc. Tierwissenschaften | Beratung Landwirtschaft

+352 621 392 748

Svenja ZelderMSc. Tierwissenschaften | Beratung Landwirtschaft

+352 621 751 875

Kerstin ThielenSekretariat

+352 26 15 13-88

beratungsangebot landwirtschaft

landwirtschaft

Die IBLA Beratung für Ihren landwirtschaftlichen Betrieb stellt sich vor

  • Sie bewirtschaften einen landwirtschaftlichen Betrieb und möchten die produktionstechnischen und betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten der Umstellung auf den biologischen Landbau für Ihr Unternehmen prüfen?
  • Sie haben sich für die Umstellung Ihres Betriebes auf den biologischen Landbau entschieden und benötigen eine kompetente Beratung und Begleitung in der Umstellungsphase?
  • Sie bewirtschaften Ihren Betrieb bereits biologisch und benötigen Hilfe bei einem speziellen Problem?
  • Sie wollen einen Einblick in die biologischen Bewirtschaftungsmethoden bekommen?
  • Sie möchten die Vorteile des Leguminosenanbaus in Ihrer Fruchtfolge nutzen und benötigen Unterstützung in Sortenwahl, Produktionstechnik und Fruchtfolge-gestaltung?

Dann hat die IBLA Landwirtschafts-Beratung genau die richtigen Angebote für Sie! Unsere Berater besitzen durch ihre Ausbildung und ihre langjährige praktische Erfahrung, Kenntnis in allen Bereichen der biologischen Landwirtschaft. Wir verknüpfen Forschung und Praxis und bieten ein umfassendes Beratungsangebot nach Ihren betriebsspezifischen und persönlichen Anforderungen. Unsere Berater sind regional und europaweit gut vernetzt und betreuen Sie gern.

Sie beraten Sie in allen Fragen von Ackerbau über Grünland bis hin zu Tierhaltung und -fütterung. Sie sind ihr Ansprechpartner schon vor und während der Umstellungsphase. Zu ihren Beratungsangeboten zählen Fruchtfolgegestaltung, Düngung und Bodenbearbeitung im Feldfutter- und Marktfruchtanbau mit dem Ziel der Steigerung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit und des Ertragspotentials.

Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung und dem Fachwissen der Berater hinsichtlich der ganzheitlichen Betrachtung von Tiergesundheit und -leistungsfähigkeit. Dazu gehören Fragen zur Zucht, Haltung, Fütterung und Rationsberechnungen ebenso wie Grünlandmanagement und Grünlandverbesserung.

Sortenempfehlungen werden basierend auf den Resultaten unserer Sortenversuche erstellt. Weiterer Schwerpunkt des IBLAs sind die Leguminosen. Nutzen Sie hier neben dem Beratungsangebot auf Ihrem Acker, die Erkenntnisse aus unseren Anbau- und Sortenversuchen. Die betriebswirtschaftliche Analysen sowie die betriebsindividuelle Unterstützung bei der Umsetzung der Bio-Richtlinien runden unser Angebot ab.

beratungs- und weiterbildungsangebote

Nehmen Sie die Beratungs- und Weiterbildungsangebote der IBLA Beratung in Anspruch und profitieren Sie von jahrelanger Erfahrung in Beratung und Forschung. Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin auf Ihrem Betrieb oder wählen sie aus den IBLA-Beratungsmodulen die für Ihren Betrieb geeigneten Module aus:

  • Modul 15.1: Bio-Landwirtschaft – Vorumstellung Erstberatung (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 15.2: Bio-Landwirtschaft – Vorumstellung intensiv (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 16: Bio-Landwirtschaft – Umstellung (für Umstellungs-Betriebe)
  • Modul 17a: Bio-Landwirtschaft (für zertifizierte Bio-Betriebe)
  • Modul 17b: Methoden der Bio-Landwirtschaft (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 8: Anbau von Leguminosen (für alle Betriebe)
  • Modul 9: Gruppenberatung Ackerbau (für alle Betriebe)
Beratungsmodul buchen

kontakt beratung landwirtschaft

Rudolf Leifert
Büro +352 26 15 13 - 83
Mobil +352 621 30 25 22

Gilles Altmann
Büro +352 26 15 13 - 78
Mobil +352 621 49 44 85

Jean-Paul Weis
Büro +352 26 15 13 - 93
Mobil +352 621 39 27 48

Svenja Zelder
Büro +352 26 15 13 - 94
Mobil +352 621 75 18 75

Mathieu Wolter
Büro +352 26 15 13 - 89
Mobil +352 621 67 84 67

beratungsangebot weinbau

weinbau

Die IBLA Beratung im biologischen Weinbau stellt sich vor

  • Sie arbeiten in vielen Bereichen naturnah und möchten die produktionstechnischen und betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten der Umstellung auf den biologischen Weinbau für Ihr Unternehmen prüfen?
  • Sie haben sich für die Umstellung Ihres Betriebes auf den biologischen Landbau entschieden und benötigen eine kompetente Beratung und Begleitung in der Umstellungsphase?
  • Sie sind bereits Bio-Winzer und wollen während der Vegetationsphase stets die aktuellsten Informationen zur Pflanzschutzsituation aus erster Hand. Sie wünschen sich kompetente Betreuung und wollen Teil eines starken Netzwerkes werden?
  • Sie wollen einen Einblick in die biologischen Bewirtschaftungsmethoden bekommen?

Dann hat die IBLA Weinbau-Beratung genau die richtigen Angebote für Sie! Unsere Weinbauberaterin besitzt durch ihre Ausbildung und ihre langjährige praktische Erfahrung, Kenntnis in allen Bereichen des biologischen Weinbaus. Sie ist regional und europaweit gut vernetzt und betreut Sie gern. Die IBLA Weinbauberatung verknüpft Forschung und Praxis und bietet ein umfassendes Beratungsangebot nach Ihren betriebsspezifischen und persönlichen Anforderungen.

Sonja Kanthak, staatlich geprüfte Winzerin, Kommunikationswirtin und Bachelor of Science Ökolandbau und Vermarktung, betreut Sie gerne in allen Fragen, die den Weinbau betreffen. Von der biologischen Bewirtschaftung im Weinberg, über die Begrünung und den Pflanzenschutz bis zur biologischen Weinherstellung berät sie Sie nach Ihren persönlichen Wünschen. Weinbaubetriebe werden sowohl vor, als auch während und nach der Umstellung zielgerichtet betreut. Dabei wird stets auf die betriebsindividuellen und witterungsbedingten Gegebenheiten geachtet. Regelmäßig stattfindende Begehungsrunden in den Weinbergen sowie Rundbriefe in der Vegetationsperiode versorgen Sie laufend mit den wichtigsten aktuellen Informationen. Werden Sie Teil einer gewachsenen Beratungsgemeinschaft, welche im engen Austausch mit Praxis und Forschung steht.

beratungs- und weiterbildungsangebote

Nehmen Sie die Beratungs- und Weiterbildungsangebote der IBLA Beratung in Anspruch und profitieren Sie von jahrelanger Erfahrung in Beratung und Forschung. Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin auf Ihrem Betrieb oder wählen sie aus den IBLA-Beratungsmodulen, die für Ihren Betrieb geeigneten Module aus:

  • Modul 23.1: Bio-Weinbau - Vorumstellung Erstberatung (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 23.2: Bio-Weinbau - Vorumstellung intensiv (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 24: Bio-Weinbau - Umstellung (für Umstellungs-Betriebe)
  • Modul 25a.1: Bio-Weinbau Bodenfruchtbarkeit (für zertifizierte Bio-Betriebe < 0,1 ha)
  • Modul 25a.2: Methoden des Bio-Weinbaus Bodenfruchtbarkeit (für konventionelle, teilumgestellte und zertifizierte Bio-Betriebe > 0,1 ha)
  • Modul 25b.1: Bio-Weinbau Pflanzengesundheit (für zertifizierte Bio-Betriebe >0,1 ha)
  • Modul 25b.2: Methoden des Bio-Weinbaus Pflanzengesundheit (für konventionelle, teilumgestellte und zertifizierte Bio-Betriebe >0,1 ha)
  • Modul 25b.2: Methoden des Bio-Weinbaus Pflanzengesundheit (für konventionelle, teilumgestellte und zertifizierte Bio-Betriebe > 0,1 ha)
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kontakt beratung weinbau

Sonja Kanthak
Büro +352 26 15 13 - 85
Mobil +352 621 677 351

kommunikation

netzwerk demonstrationsbetriebe

Biologischer Landbau Luxemburg

Auf 9 biologisch wirtschafteten Demonstrationsbetrieben können Sie sich einen Einblick in die biologische Landwirtschaft verschaffen. Ziel ist es durch Betriebsbesichtigungen, Feldbegehungen, Hoffeste oder Praxistage die biologische Wirtschaftsweise sowohl den Konsumenten als auch den konventionell wirtschaftenden Landwirten, Verarbeitern und Händlern vorzustellen und zu veranschaulichen. Der Besuch der Betriebe ermöglicht einen praxisnahen Einblick in den Alltag des biologischen Landbaus, seine besondere Qualität, seine Chancen und Herausforderungen.

Darüber hinaus informieren die Demonstrationsbetriebe über ihre Produktionsschwerpunkte und Vermarktungsformen sowie regionaltypische Standortbedingungen.
Aus diesem Grund wurden Bio-Betriebe aus unterschiedlichen Regionen mit unterschiedlichen Hauptbetriebszweigen ausgewählt um Ihnen die Vielfalt der biologischen Wirtschaftsweise zeigen zu können. Neugierig? Kontaktieren Sie uns oder direkt die einzelne Betriebe um einen Termin für Ihre Besichtigung zu vereinbaren. Das Projekt "Demonstrationsbetriebe Biologischer Landbau" ist eine Initiative im Rahmen des "Aktionsplans Biologischer Landbau Luxemburg" des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und Konsumentenschutz/ASTA.

A Mechels

Der Betrieb befindet sich in der Stauseeregion und ist seit Generationen im Familienbesitz. Die Umstellung auf die biologische Wirtschaftsweise erfolgte 1998 (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Hauptmotivation war hierbei der Trinkwasserschutz und der allgemeine Schutz der natürlichen Ressourcen. Der wichtigste Betriebszweig ist die Milchviehhaltung. Die produzierte Bio-Milch wird an die BIOG-Molkerei abgeliefert. Zudem werden Kalbfleisch und Kartoffeln ab Hof angeboten.
Marco Koeune
18, rue Laach, L-9655 Harlange
621 314 761
26 91 70 72

An Dudel

Marc Emering bewirtschaftet seinen Betrieb seit 2000 nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Hauptbetriebszweig ist die Masthähnchenproduktion. Die Hähnchen der französischen Rasse Sasso sind das Ergebnis einer Kreuzung verschiedener langsam wachsender Fleischrassen und es werden sowohl männliche als auch weibliche Tiere gemästet. Durch den eigenen Anbau von Getreide und Leguminosen kann ein Großteil des Futters mit hofeigenem Anbau gedeckt werden. Die Fleischvermarktung wird privat und über die BIOG abgewickelt. Zudem werden auch Kürbisse und Äpfel über die BIOG und ab Hof vermarktet.
Marc Emering
Rue de la croix, L-4998 Sprinkange
37 08 86 / 691 370 886
37 05 92

A Schiewesch

Die Familie Baltes bewirtschaftet den Betrieb seit 2001 nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Treibende Kraft für die Umstellung auf die biologische Wirtschaftsweise war Myriam Baltes. Als umweltbewusste Frau, war es ihr schon früh ein Anliegen, dass der Hof möglichst naturnah bewirtschaftet wird. Hauptbetriebszweige des Betriebes sind die Milchziegenhaltung und die Mutterkuhhaltung. Die Fleischvermarktung läuft Teilweise über die Luxemburger Marke „Bio-Maufel“, eine Vermarktungsinitiative von Luxemburger Bio-Landwirten. Die produzierte Ziegenmilch wird in der hofeigenen Käserei zu Frischkäse, Hartkäse und Weichkäse verarbeitet und die Vermarktung dieser Produkte wird über verschiedene Läden in Luxemburg vom Betrieb selbst organisiert. Auf dem Hof gibt es jedoch noch viel mehr zu entdecken: Der Betrieb will auch wieder in die Schweinehaltung einsteigen, es werden Ferienwohnungen vermietet und auf dem Hof haben auch ein Esel und 4 Shetlandponys ihr Zuhause.
Daniel & Myriam Baltes
Um Suewel, L-9186 Stegen
80 74 62 / 691 711 507

Domaine Sunnen-Hoffmann

Seit 2001 wird das traditionsreiche Weingut „Caves Sunnen-Hoffmann“ nach den Richtlinien der biologischen Wirtschaftsweise bewirtschaftet (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg) und das Weingut war der erste umgestellte Vollerwerbs-Weinbaubetrieb in Luxemburg. Die Umstellung auf die biologische Wirtschaftsweise war eine logische Konsequenz der Tradition: Weine und Weinsorten in ihrer typischen, bodenbürtigen Ausprägung herzustellen unter Berücksichtigung des Schutzes unserer Natur. Mit der Umstellung wurde besonders ein Schwerpunkt auf die Pflege und Bewirtschaftung des Bodens gelegt. Die qualitativ hochwertigen Weine, bei denen die typischen Charakterzüge des Standortes ausgeprägt sind, können direkt an der Domaine oder in verschiedenen Bio-Läden und Einzelhandelsgeschäften gekauft werden. Durch den eigenen Weinhandel bietet die Domaine auch Bio-Weine anderer Herkunft an und unterstützt somit auch Pioniere des biologischen Weinbaus aus dem Ausland.
Corinne Kox-Sunnen & Yves Sunnen
6, rue des Prés, L-5441 Remerschen
23 66 40 07
23 66 43 56

Jeekelshaff

Nach dem Studium übernahm Guy Arend den elterlichen Betrieb und stellte diesem 1987 auf die biologische Bewirtschaftungsweise um. Seit dem wird der Betrieb nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft bewirtschaftet (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Hauptbetriebszweige sind die Mutterkuhhaltung der Rasse Aberdeen-Angus und die Bio-Saatgut-Vermehrung, welche Guy Arend in Luxemburger mit aufgebaut hat. Das produzierte Fleisch aus der Mutterkuhhaltung wird ab Hof, über COBOLOUX oder einen privaten Metzger aus Pétange verkauft. Zudem gibt es hofeigene Produkte im Hofladen vor Ort zu kaufen.
Guy Arend-Stemper
11, an de Jenken, L-4745 Pétange
50 35 72
23 65 14 20

Karelshaff

Seit 2002 bewirtschaften Jean-Louis und Alice Colling-von Roesgen ihren Betrieb nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Was die Motivation anbetraf, den Hof in biologischer Wirtschaftsweise weiterzuführen, so konnte sich die Familie nur schwierig vorstellen, wie sich ein authentischer Geschmack und eine hohe Lebensmittelqualität mit einer anderen Wirtschaftsweise vereinbaren ließe. Hauptbetriebszweige sind die Mutterkuhhaltung der Rasse Limousin, die Aufzucht von Bio-Masthähnchen, der Ackerbau und die Saatgutvermehrung von Getreide und Leguminosen. Die artgerechte Tierhaltung ist der Familie besonders wichtig. Die Fleischvermarktung verläuft über Privatkunden.
Jean-Louis & Alice Colling-von Roesgen
Carelshof, L-7730 Colmar-Berg
88 81 63
88 82 95

Naturhaff

Seit 2006 wird der Betrieb nach den Regeln des biologischen Landbaus bewirtschaftet (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Grund für die Umstellung war der Wunsch nach einer nachhaltigen Bewirtschaftungsweise in Bezug auf Natur- und Umweltschutz, sowie eine artgerechte Tierhaltung. Seither legt der Betrieb Wert auf eine extensive Bewirtschaftungsweise für die Produktion hochwertiger Lebensmittel. Demzufolge etablierten sich mit den Jahren artenreiche Grünlandflächen, was dem Betrieb 2010 den Bio-Agrar-Preis für seinen Einsatz in Bezug auf Biodiversität einbrachte. Umweltschutz ist ein wichtiger Impulsgeber auf dem Naturhaff: Fast alle Grünlandflächen unterliegen einem Biodiversitätsprogramm und sämtliche Ackerflächen werden pfluglos bewirtschaftet im Hinblick auf Natur- und Bodenschutz. Auf dem Hof werden robuste Schafrassen und Angus-Rinder für die Fleischproduktion, sowie Legehennen für die Eierproduktion gehalten. Die erzeugten Produkte werden über BIO-OVO, Bio-Maufel und Selbstvermarktung vermarktet.
Christian Mathieu
Maison 95, L-9645 Derenbach
99 40 76 / 691 861 652
99 40 76

Schanck Haff

Der Schanck-Haff wird seit 1980 nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen (Demeter) Bewirtschaftungsweise geführt (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Von Anfang an waren die Pflege der Natur und der Umweltschutz ein Anliegen des Schanck Haffs. Grundlagen des Betriebes sind die Tierhaltung mit Futterbau, der Getreidebau und der Anbau von Feldfrüchten (Kartoffeln und Möhren). Die Vielfältigkeit in der Landwirtschaft wird noch ergänzt durch die Weiterverarbeitung verschiedener Produkte direkt am Hof in der eigenen Hofbäckerei und der BIOG-Hofkäserei, und die Vermarktung dieser Produkte durch den Naturata-Hofladen.
Jos Schanck
Duerfstroos Nr. 10, L-9755 Hupperdange
99 75 08
97 94 44

merkblätter

In Zusammenarbeit mit europäischen Partnern wie dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau/FIBL werden fachliche Informationsbroschüren ausgearbeitet, die den biologisch wirtschaftenden Landwirten und anderen Interessenten in Luxemburg zur Verfügung gestellt werden. Somit wird den Landwirten der Zugang zum umfangreichen Know-How der Forschungsinstitute im Bereich biologische Landwirtschaft und zu den neuesten Forschungsergebnissen aus dem In- und Ausland erleichtert.

Das Projekt „Merkblätter“ ist eine Initiative im Rahmen des „Aktionsplans Biologischer Landbau Luxemburg“ des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und Konsumentenschutz/ASTA.

Merkblätter

projekte

simba

Simulation der wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen der Milchviehhaltung mit Hilfe von agentenbasierten Modellen

Das Management eines Milchviehbetriebes entscheidet wesentlich über dessen ökonomischen Erfolg und ökologischen Einfluss. Die Simulation eben des Impakts von Managemententscheidungen wurde demnach als wichtige Herausforderung bei der Modellierung landwirtschaftlicher Systeme identifiziert; dazu werden sognannte agentenbasierte Modelle (ABM) genutzt. Das Projekt zielt darauf ab, ein Entscheidungsunterstützungssystem (Decision Support System, DSS) auf der Basis eines LCA (life cycle assessment)-ABM-gekoppelten Simulators zu entwickeln. Auf diese Weise können die wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen verschiedener Herdenmanagementstrategien getestet werden. Für die Konzeption und Validierung von LCA-ABM werden Phänotypen in mehr als 320 Milchviehbetrieben in der Wallonie und in Luxemburg gesammelt (z.B. Tiermerkmale, Milchzusammensetzung und -ertrag, Fütterung und betriebsspezifische Wirtschaftsdaten) oder auf Einzeltierbasis anhand von Milchspektren im mittleren Infrarotbereich (Körpergewicht, Methanemissionen) prognostiziert. Weitere Phänotypen werden in diesem Projekt aus einfach zu erfassenden Merkmalen unter Verwendung von Algorithmen für maschinelles Lernen vorhergesagt. Diese beziehen sich sowohl auf das Verhalten der Landwirte als auch auf die Weidemethodik. Phänotypen ermöglichen in Verbindung mit Standardliteraturgleichungen aus dem Bereich der Ökobilanzen die Berechnung der Umweltauswirkungen einzelner Kühe mit einer höheren zeitlichen Auflösung als bei den bestehenden Ökobilanzen. Schließlich wird die Robustheit der Annahmen hinter dem LCA-ABM-basierten Entscheidungstool anhand detaillierter Wirtschafts-, Futter- und Produktionsdaten bewertet, welche auf zehn Pilotbetrieben in Luxemburg erhoben werden.
2019 - 2023
Unterstützt durch den Fond National de la Recherche Luxembourg“INTER/FNR/18/12987586“

braugeescht – vum kär zum béier

Auf Anfrage der ASTA wurde 2019 auf vier Bio-Betrieben im Norden des Landes auf insgesamt 17 ha die Bio-Sommerbraugerste Avalon mit dem Ziel angebaut, die Brasserie Nationale S.A. dabei zu unterstützen, das Bio-Bier Funck Bricher auch mit Malz aus luxemburgischer Bio-Braugerste brauen zu können. Neben der Ausarbeitung der Informationsbroschüre „Braugeescht: Vum Kär zum Béier“ wurden die Landwirte von den Beratern des IBLA vom Anbau und der Kulturführung bis hin zur Ernte und Lagerung fachlich unterstützt und begleitet. Für die Qualitätssicherung wurden das geerntete Getreide bei de Verband auf die gängigen Qualitätseigenschaften von Braugerste und beim Laboratoire National de la Santé auf mögliche Belastungen mit Pflanzenschutzmitteln und Mykotoxinen untersucht. Im Oktober wurden Proben der Braugerste bei der Mälzerei Mouterij Dingemans N.V. auf wichtige Qualitätsmerkmale untersucht um die Eignung für die Weiterverarbeitung in Malz zu bestimmen. Insgesamt war die luxemburgische Bio-Braugerste für das Funck-Bricher Bio-Bier von guter Qualität. Aus der Ernte 2019 konnten rund 44 Tonnen Braugerste an die Mouterij Dingemans N.V geliefert werden, um nach der dortigen Verarbeitung zu Malz in der Brasserie Nationale in Funck-Bricher Bier zu veredeln. 2020 wird die Bio-Sommerbraugerste Avalon auf etwa 35 ha angebaut.
seit 2019

i2connect

Berater sowie ihre Organisationen zu befähigen, Land- und Forstwirte in interaktive Innovationsprozesse einzubinden und zu unterstützen

Stärkung der Fähigkeiten, Kompetenzen und Einstellungen von Beratern zur Unterstützung interaktiver Innovation durch: Ermittlung und Austausch bewährter Verfahren, Entwicklung von Instrumenten und Methoden, Schulung und Organisation von Peer-to-Peer-Lernen und Vernetzung.
Stärkung und Profilierung der Rolle von Beratern in interaktiven Innovationsprozessen auf verschiedenen Ebenen:
- durch ein besseres Verständnis des landwirtschaftlichen Wissens- und Innovationssytems
(AKIS: Agricultural Knowledge and Innovation Systems) auf Länderebene,
- durch die Identifizierung von Anbietern von Beratungsdiensten in ganz Europa,
- durch die Schaffung eines günstigen Umfelds innerhalb der Beratungsdienste,
- durch eine bessere Verbindung und Einbettung der Beratungsdienste in das AKIS und
- durch geeignete öffentliche Maßnahmen.
Schaffung eines sozialen Unterstützungsnetzwerks und einer Vernetzungskultur zwischen den verschiedenen Beratern, die innovative Innovationsprozesse zu erleichtern.
2019-2024
Das Projekt ist ein Horizon 2020 Projekt der Europäischen Union.

ecological footprint – reloaded

Im Rahmen des Projektes wird der Ökologische Fußabdrucks für Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Global Footprint Network neu berechnet. Der Ökologische Fußabdruck einzelner Länder sowie global wird unter Verwendung einer Art Buchhaltung für natürliche Ressourcen anhand globaler Hektar berechnet und wird den verfügbaren Kapazitäten an globalen Hektar, genannt Biokapaziät, gegenübergestellt. Daraus berechnet wird die Anzahl der Planeten, die benötigt wird, um den Ressourcenverbrauch der Einwohner eines Landes bereitzustellen, würden weltweit alle Menschen so leben wie diese Bevölkerung. Mit dem Ecological Footprint soll auf die Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklung aufmerksam gemacht werden und politische Entscheidungen vorantreiben. Aufgabe des IBLA ist es, den Ökologischen Fußabdruck Luxemburgs für das Jahr 2018 zu berechnen. Ziel ist es nun, den Ressourcenverbrauch durch den Tanktourismus gesondert auszuweisen, um für die luxemburgische Bevölkerung ein realistischeres Bild des Konsums zu erhalten. Anhand dieser Ausarbeitungen sollen Trends aufgezeigt werden, sowie kritische Konsumbereiche und Bereiche mit hohem Einsparpotential identifiziert und kommuniziert werden.
2019-2020

monesca

Entwicklung eines semi-automatischen, höchstaufgelösten Monitorings von ESCA und anderen Absterbeerscheinungen im Weinbau

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung einer Methode, die eine jährliche, halbautomatische Überwachung der ESCA-Symptomatik ermöglicht. ESCA ist eine der bedeutensten Rebholzkrankheiten die die Rebstöcke in der Folge absterben lässt. Die Verbreitung von ESCA hat in den letzten Jahrzehnten in Luxemburg, aber auch global drastisch zugenommen und gehört zu den ökonomisch relevantesten Krankheiten im Weinbau. Im Projekt MonESCA wird ein Monitoringsystem mit Hilfe von räumlich höchstaufgelösten Drohnendaten erstellt, welches die jährliche, räumlich präzise Erfassung der Symptome ermöglicht. Basierend darauf können Zusammenhänge mit Witterungsereignissen, Sorten, Standorten und Managementsystemen analysiert und Handlungsempfehlungen im Hinblick auf Schnittmaßnahmen (sanfter Rebschnitt, Reset-Methode) oder Neupflanzung ausgesprochen werden. Zudem lässt sich die ökonomische Relevanz, Schwankungen zwischen verschiedenen Jahren und langfristig auch die Zunahme der Verbreitung bestimmen. Das IBLA unterstützt im Bereich Praxis- und Wissenstransfer.
2019-2021

2000 m2 für unser essen

Projekt zur Förderung einer nachhaltigen Agrar- und Esskultur

Die luxemburgische Bevölkerung nutzt im Durchschnitt ca. 3700 m2 um sich zu ernähren. Jedoch stehen jedem Einwohner in Luxemburg selbst nur 2000 m2 für die Erzeugung von Lebensmitteln zur Verfügung. Die Flächen teilen sich zu jeweils 50% auf Grünland und Ackerflächen auf. Die Ackerflächen können zum Anbau von Lebensmitteln zur direkten Ernährung (z.B Kartoffeln oder Gemüse) genutzt werden. Mit den Erzeugnissen ist eine gesunde, saisonal vielfältige Ernährung möglich, wobei auch Futtermittel zur Produktion tierischer Lebensmittel angebaut werden können. Die zur Verfügung stehenden 1000 m2 Grünland werden für die Rinderhaltung genutzt, denn nur diese können die Grasflächen optimal verwerten. Am "Haus vun der Natur" werden diese auf der Projektfläche von 2000 m2 in den Flächenanteilen angebaut, wie sie eine mögliche, gesunde Ernährungsweise der luxemburgischen Bevölkerung darstellen könnte. Auf der Projektfläche werden regionale Kulturen biologisch angebaut, Möglichkeiten einer umweltfreundlichen Ernährung aufgezeigt und die Menge der mit dem Anbau verbundenen klimaschädlichen Treibhausgasen dargestellt. Wir heißen Sie am "Haus der Natur" herzlich willkommen, melden Sie sich einfach bei uns!
2018-2022

susteatable

Integrierte Analyse von Ernährungsmustern und landwirtschaftlichen Praktiken für nachhaltige Ernährungssysteme in Luxemburg

Luxemburg ist derzeit mit vielen Umweltproblemen konfrontiert. Der Agrarsektor ist ebenso ein Opfer wie auch ein Treiber dieser Probleme. Veränderungen in den landwirtschaftlichen Praktiken sind notwendig, um diesen Umweltproblemen zu begegnen und die Ernährungssicherheit für künftige Generationen zu gewährleisten. Neben den Produktionspraktiken wird die Nachhaltigkeit des Lebensmittel- und Landwirtschaftssektors auch von der Nahrungsmittelauswahl der Verbraucher beeinflusst.
Ziel dieses Projektes ist es daher,
a) das derzeitige Nachhaltigkeitsniveau des luxemburgischen Agrarsektors ganzheitlich zu erfassen,
b) notwendige Veränderungen in Ernährungsgewohnheiten und Produktionspraktiken zu identifizieren und
c) differenzierte Strategien für die Entwicklung nachhaltiger Ernährungssysteme in Luxemburg zu entwickeln.
Das Projekt wird die Nachhaltigkeit des luxemburgischen Ernährungssystems auf zwei Ebenen bewerten: auf der Ebene der landwirtschaftlichen Betriebe und auf der Ebene der Ernährungssysteme. Zusammen werden die Ergebnisse dieser beiden Ebenen der Nachhaltigkeitsbewertung synthetisiert und dazu genutzt, zielgruppenspezifische Empfehlungen für die Entwicklung nachhaltiger Ernährungssysteme zu formulieren.
2018 - 2021
Neben einer finanziellen Unterstützung des "Ministère du Développement Durable et des Infrastructures" und der Oeuvre National de Secours Grande-Duchesse Charlotte und Sponsoring von BIOGROS S.A. und OIKOPOLIS S.A. wird das Projekt auch über private Spenden getragen.

co2mpositiv

Leuchtturmprojekt: Optimierung organischer Stoffkreisläufe im Luxemburger Weinbau: Traubentrester - vom unterschätzten Abfallprodukt zum regional produzierten Premiumdünger

Der Reststoff Trester wird durch Optimierung der Mietenkompostierung in ein regionales, qualitativ hochwertiges Düngemittel transformiert. So werden Wege aufgezeigt die die organischen Stoffkreisläufe im Luxemburger Weinbau verbessern und damit den Einsatz von mineralischen Stickstoff- und Phosphatdünger und Pflanzenschutzmitteln minimieren.
Die Nutzung der Kompostierung in der landwirtschaftlichen Praxis und die Verwendung von Kompostprodukten sind ein Weg zu mehr Nachhaltigkeit und eine Möglichkeit um dem Klimawandel zu begegnen.
Lokal produzierte Kompostprodukte tragen dazu bei den Humusaufbau zu fördern und sind somit ein Beitrag zum Klimaschutz.
Das Ziel des Projektes ist es für breite Unterstützung von Kompostprodukten zu werben. Es werden Demonstrationsmieten sowie Demonstrationsflächen angelegt die für Kompostkurse und Workshops genutzt werden. Die Kurse richten sich an Landwirte, Winzer und Privatpersonen. Zudem werden Informationsveranstaltungen und Kommunikationsmaßnahmen durchgeführt die alle gesellschaftlichen Gruppen ansprechen.
2018-2021
Œuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte Luxembourg

pilotprojekt – schlassbierg

Seit 2016 arbeitet das IBLA mit dem Syndicat des Eaux du Sud (SES) und der Landwirtschaftskammer im Pilotprojekt „Schlassbierg“ zusammen. Im Anklang an vorherige Projekte für die Verbesserung der Trinkwasserqualität, in denen die Maßnahmen vor allem eine Reduzierung der Düngung und der Aufwandmengen von Pflanzenschutzmitteln beinhalteten, soll im aktuellen Projekt ein noch größerer Schritt gemacht werden. Dazu soll auf dem Plateau „Schlassbierg“ ganz auf mineralische Düngung und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet werden. Das Projekt bietet die einmalige Gelegenheit, die Auswirkungen eines völligen Verzichtes auf den Einsatz von mineralischen Düngemittel und chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln auf die Wasserqualität zu untersuchen. Das gesamte Plateau ist Privateigentum eines Besitzers, alle Flächen werden von nur einem Landwirt bewirtschaftet und die Quellen werden alleine von diesem Plateau gespeist. Es bietet sich die Möglichkeit, den Effekt einer Umstellung der Bewirtschaftung der Flächen auf die Trinkwasserqualität anhand von 2 gefassten Quellen (Trinkwasserquellen) und 3 nicht erfassten Quellen (natürlichen Quellen) zu erfassen und zu analysieren, denn die Aktivitäten auf dem Plateau spiegeln sich direkt in den Quellen wieder. Hier kann demnach nicht nur die Trinkwasserqualität, sondern auch die allgemeine Gewässerqualität in der Auswertung berücksichtigt werden. Ziel des Projektes ist es, ganz auf eine mineralische Düngung und den Einsatz chemisch- synthetischer Pflanzenschutzmittel zu verzichten, um den Einfluss dieser landwirtschaftlichen Praxis auf die Trinkwasserqualität der Quellen zu analysieren. Dabei sollen die folgenden Fragen geklärt werden:

• Welche Auswirkungen hat die beschriebene Produktionsumstellung auf die Trinkwasserqualität in den 2 gefassten Quellen und die Gewässerqualität in den 3 natürlichen Quellen?
• Welche Umstellungen sind notwendig um trotz des Verzichtes auf Pflanzenschutzmittel und mineralische Düngung stabile Erträge zu erzielen?
• Auf welchem Niveau werden sich die Ertragsausfälle beziffern lassen?
2016 - 2023

legutec

Nachhaltige, ressourcenschonende Eiweißproduktion durch mechanische Herbizid-freie Beikrautregulierungstechniken im Körnerleguminosenanbau, am Beispiel der Sojabohne

Mit einem Proteinanteil von etwa 40% und einer idealen Aminosäurenzusammensetzung, ist Soja eine der wichtigsten Futtereiweißquellen in der Tierernährung. Aufgrund der derzeitigen Abhängigkeit von Importen aus Nord- und Südamerika, hat Luxemburg die Europäische Soja-Erklärung (2017) unterzeichnet, um den regionalen Anbau von Soja und anderen Eiweißpflanzen zu fördern. Neben der noch nicht garantierten Weiterverarbeitung in Luxemburg (Toasten o.ä.) gibt es vor allem Wissenslücken im effizienten, nachhaltigen Beikrautmanagement. Im Versuch werden bei drei Luxemburger Bio-Betrieben fünf verschiedene Beikrautregulierungsmethoden im Exaktversuch getestet und miteinander verglichen. Zusätzlich wird auf dem Versuchsstandort des Lycée Technique Agricole (LTA) ein Streifenversuch angelegt, den die Schüler selber bewirtschaften. Anhand des Projektes soll aufgezeigt werden, welche moderne Möglichkeiten es für die mechanische Beikrautregulierung im Körnerleguminosenanbau gibt, um so eine nachhaltige und ressourcenschonende Eiweißproduktion in Luxemburg anzukurbeln.
Oktober 2017 – September 2020
Das Projekt wird finanziert von der Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte, dem Ministère de l’Agriculture, de la Viticulture et de la Protection des consommateurs und mit Unterstützung der König-Baudouin-Stiftung und der Nationalen Lotterie sowie durch Sponsoring von Wolff-Weyland S.A. und Piet van Luijk Sàrl.
Betrieb "An Dudel" Emering, Sprinkange
Betrieb Mehlen, Manternach
Betrieb François, Hostert

sortenprüfung

im biologischen Landbau in Luxemburg

Ziel der Sortenversuche ist es den biologisch wirtschaftenden Betrieben in Luxemburg aussagekräftige Empfehlungen zur Sortenwahl geben zu können. Hierfür wurden 2009/2010 erstmalig Wintergetreidesortenversuche im biologischen Anbau vom IBLA in Kooperation mit dem Lycee Technique Agricole (LTA) realisiert. In den letzten Jahren wurden die Sortenversuche um weitere Arten ergänzt. Seit 2020 finden auch Maissortenversuche statt, welche in Zusammenarbeit mit der Administration des Services Techniques de l‘Agriculture (ASTA) durchgeführt werden. Auf Grundlage dieser Versuche wird jedes Jahr eine Sortenliste von der nationalen Sortenkommission als Hilfestellung zur Sortenauswahl für die Landwirte herausgegeben.
• Wintergetreide-Sortenversuche: seit 2009
• Sommergetreide-Sortenversuche: 2014-2016, und wieder seit 2019
• Soja-Sortenversuch: 2014, und wieder seit 2018
• Kleegrasmischungs-Versuche: 2013-2015
• Erbsen- und Ackerbohnen-Sortenversuche: seit 2016
• Kartoffel-Sortenversuche: seit 2016
• Mais-Sortenversuch: seit 2020

grünland und tiergesundheit eifel

Die Optimierung des Dauergrünlandes, der Weidewirtschaft, des mehrjährigen Ackerfutterbaus und der Futterkonservierung, um so die Wirtschaftlichkeit, Tiergesundheit, Wertschöpfung und Umweltverträglichkeit der Milchviehhaltung in der Grünlandregion nachhaltig zu verbessern.

In den letzten Jahrzehnten haben sich auf den Milchviehbetrieben vermehrt Krankheitsbilder entwickelt, die nicht mehr den klassischen Krankheitsbildern (z.B. Subklinische Acidosen, subklinische Ketosen ebenso wie Mortellaro) zugeordnet werden können. Es handelt sich hier um Krankheitsbilder, deren Ursachen auf mehrere Faktoren zurückzuführen sind und medizinisch nicht mehr eindeutig analysiert und benannt werden können. Um die Milcherzeugung nachhaltig und wirtschaftlich zu optimieren, ist eine interdisziplinäre Herangehensweise unumgänglich.
Ziel des Projektes ist es:
• Grünland und Ackerfutterbau hinsichtlich ihrer Erträge unter Berücksichtigung der Düngung und des Schnittzeitpunktes zu analysieren,
• das Silageverfahren im Hinblick auf eine Verringerung des Reineiweißabbaus zu verbessern und Alternativen zum Silageverfahren aufzuzeigen,
• den Einfluss der Bewirtschaftung des Grünlandes und Ackerfutterbau, sowie der Konservierungsverfahren auf die Grundfutteraufnahme und Tiergesundheit der Milch-kuh zu analysieren und somit die Wirtschaftlichkeit der Milchviehhaltung insgesamt zu verbessern.
2016 - 2020
Das Projekt ist ein EIP Agri (European Innovation Partnership "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit") Projekt, gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für ländliche Entwicklung (FEADER) im Rahmen des rheinland-pfälzischen Programms EULLE "Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung" kofinanziert vom Land Rheinland-Pfalz vertreten durch das "Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz".