aufgaben & ziele

aufgaben & ziele

Der Verein sieht Zweck und Ziel seiner Bestrebungen in der Forschung, Beratung, Ausbildung und Kommunikation zu Themen der biologischen Landwirtschaft und Agrarkultur.

Diese Ziele werden verwirklicht durch:

  • Erforschung und Entwicklung praktischer Methoden der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft; dabei werden ernährungsphysiologische, ökologische und sozial-ökonomische Gesichtspunkte berücksichtigt.
  • Erforschung gesellschaftsrelevanter Aspekte der Landwirtschaft.
  • Betreiben einer Beratungsstelle für landwirtschaftliche Betriebe und öffentliche Körperschaften, mit dem Ziel, der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft die ihr zustehende Bedeutung zu verschaffen.
  • Förderung der Aufklärung der Produzenten und Konsumenten über biologische und biologisch-dynamische Landwirtschaft sowie Förderung der Zusammenarbeit zwischen Produzenten, Handel und Konsumenten.
  • Förderung der Ausbildung in der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft an den Ausbildungs- und Weiterbildungsstätten in Luxemburg.

Seit 2015 ist das IBLA ein eingeschriebener gemeinnütziger Verein und zudem ein in Luxemburg anerkanntest Forschungsinstitut.

vorstand

der vorstand (stand 11.04.2017)

Präsident – FELTEN Claude (Agrar-Ingenieur)
Vize Präsident – COLLING-VON ROESGEN
Jean-Louis (Landwirt)
Kassierer – CONTER Gérard (Agrar-Ingenieur)
JACOBS Francis (Landwirt)
KOEUNE Marco (Landwirt)
KRIER-BISENIUS Jean-Paul (Winzer)

MAJERUS Roland (Händler)
SCHANCK Aender (Geschäftsmann)
SCHANCK Jos (Landwirt)

Kassenrevisoren – DORMANS Pierre (Landwirt)
SIEBENALER Fräns (Pensionär)

team

Stéphanie ZimmerDr. Agr. | Director IBLA

+352 621 30 25 23

Hanna HeidtDr. Agr. | Research and Development

+352 26 15 13-82

Evelyne StollMRes. Env. Analysis and Assessment | Research and Development

+352 26 15 13-87

Laura LeimbrockMSc. Env. Sciences | Research and Development

Rudolf LeifertAusgebildeter Landwirt | Beratung Landwirtschaft

+352 621 302 522

Gilles AltmannBSc. agr. sciences | Beratung Landwirtschaft

+352 621 494 485

Sonja KanthakWinzerin, BSc. org. agri. | Beratung Weinbau

+352 621 677 351

beratungsangebot landwirtschaft

landwirtschaft

Die IBLA Beratung für Ihren landwirtschaftlichen Betrieb stellt sich vor

  • Sie bewirtschaften einen landwirtschaftlichen Betrieb und möchten die produktionstechnischen und betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten der Umstellung auf den biologischen Landbau für Ihr Unternehmen prüfen?
  • Sie haben sich für die Umstellung Ihres Betriebes auf den biologischen Landbau entschieden und benötigen eine kompetente Beratung und Begleitung in der Umstellungsphase?
  • Sie bewirtschaften Ihren Betrieb bereits biologisch und benötigen Hilfe bei einem speziellen Problem?
  • Sie wollen einen Einblick in die biologischen Bewirtschaftungsmethoden bekommen?
  • Sie möchten die Vorteile des Leguminosenanbaus in Ihrer Fruchtfolge nutzen und benötigen Unterstützung in Sortenwahl, Produktionstechnik und Fruchtfolge-gestaltung?

Dann hat die IBLA Landwirtschafts-Beratung genau die richtigen Angebote für Sie! Unser Berater besitzt durch seine Ausbildung und seine langjährige praktische Erfahrung, Kenntnis in allen Bereichen der biologischen Landwirtschaft. Wir verknüpfen Forschung und Praxis und bieten ein umfassendes Beratungsangebot nach Ihren betriebsspezifischen und persönlichen Anforderungen. Unser Berater ist regional und europaweit gut vernetzt und betreut Sie gern.

Rudolf Leifert ist staatlich geprüfter Landwirt und seit 1979 in der biologischen Landwirtschaft tätig. Er berät Sie in allen Fragen von Ackerbau über Grünland bis hin zu Tierhaltung und -fütterung. Er ist ihr Ansprechpartner schon vor und während der Umstellungsphase. Zu seinen Beratungsangeboten zählen Fruchtfolgegestaltung, Düngung und Bodenbearbeitung im Feldfutter- und Marktfruchtanbau mit dem Ziel der Steigerung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit und des Ertragspotentials.
Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung und dem Fachwissen des Beraters hinsichtlich der ganzheitlichen Betrachtung von Tiergesundheit und -leistungsfähigkeit. Dazu gehören Fragen zur Zucht, Haltung, Fütterung und Rationsberechnungen ebenso wie Grünlandmanagement und Grünlandverbesserung.

Sortenempfehlungen werden basierend auf den Resultaten unserer Sortenversuche erstellt. Weiterer Schwerpunkt des IBLAs sind die Leguminosen. Nutzen Sie hier neben dem Beratungsangebot auf Ihrem Acker, die Erkenntnisse aus unseren Anbau- und Sortenversuchen. Die betriebswirtschaftliche Analysen sowie die betriebsindividuelle Unterstützung bei der Umsetzung der Bio-Richtlinien runden unser Angebot ab.

beratungs- und weiterbildungsangebote

Nehmen Sie die Beratungs- und Weiterbildungsangebote der IBLA Beratung in Anspruch und profitieren Sie von jahrelanger Erfahrung in Beratung und Forschung. Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin auf Ihrem Betrieb oder wählen sie aus den IBLA-Beratungsmodulen die für Ihren Betrieb geeigneten Module aus:

  • Modul 15.1: Bio-Landwirtschaft – Vorumstellung Erstberatung (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 15.2: Bio-Landwirtschaft – Vorumstellung intensiv (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 16: Bio-Landwirtschaft – Umstellung (für Umstellungs-Betriebe)
  • Modul 17a: Bio-Landwirtschaft (für zertifizierte Bio-Betriebe)
  • Modul 17b: Methoden der Bio-Landwirtschaft (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 8: Anbau von Leguminosen (für alle Betriebe)
  • Modul 9: Gruppenberatung Ackerbau (für alle Betriebe)
Beratungsmodul buchen

kontakt beratung landwirtschaft

Rudolf Leifert
Mobil 621 30 25 22

Gilles Altmann
Mobil 621 49 44 85

Institut fir Biologësch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg
13, Rue Gabriel Lippmann
L-5365 Munsbach

beratungsangebot weinbau

weinbau

Die IBLA Beratung im biologischen Weinbau stellt sich vor

  • Sie arbeiten in vielen Bereichen naturnah und möchten die produktionstechnischen und betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten der Umstellung auf den biologischen Weinbau für Ihr Unternehmen prüfen?
  • Sie haben sich für die Umstellung Ihres Betriebes auf den biologischen Landbau entschieden und benötigen eine kompetente Beratung und Begleitung in der Umstellungsphase?
  • Sie sind bereits Bio-Winzer und wollen während der Vegetationsphase stets die aktuellsten Informationen zur Pflanzschutzsituation aus erster Hand. Sie wünschen sich kompetente Betreuung und wollen Teil eines starken Netzwerkes werden?
  • Sie wollen einen Einblick in die biologischen Bewirtschaftungsmethoden bekommen?

Dann hat die IBLA Weinbau-Beratung genau die richtigen Angebote für Sie! Unsere Weinbauberaterin besitzt durch ihre Ausbildung und ihre langjährige praktische Erfahrung, Kenntnis in allen Bereichen des biologischen Weinbaus. Sie ist regional und europaweit gut vernetzt und betreut Sie gern. Die IBLA Weinbauberatung verknüpft Forschung und Praxis und bietet ein umfassendes Beratungsangebot nach Ihren betriebsspezifischen und persönlichen Anforderungen.

Sonja Kanthak, staatlich geprüfte Winzerin, Kommunikationswirtin und Bachelor of Science Ökolandbau und Vermarktung, betreut Sie gerne in allen Fragen, die den Weinbau betreffen. Von der biologischen Bewirtschaftung im Weinberg, über die Begrünung und den Pflanzenschutz bis zur biologischen Weinherstellung berät sie Sie nach Ihren persönlichen Wünschen. Weinbaubetriebe werden sowohl vor, als auch während und nach der Umstellung zielgerichtet betreut. Dabei wird stets auf die betriebsindividuellen und witterungsbedingten Gegebenheiten geachtet. Regelmäßig stattfindende Begehungsrunden in den Weinbergen sowie Rundbriefe in der Vegetationsperiode versorgen Sie laufend mit den wichtigsten aktuellen Informationen. Werden Sie Teil einer gewachsenen Beratungsgemeinschaft, welche im engen Austausch mit Praxis und Forschung steht.

beratungs- und weiterbildungsangebote

Nehmen Sie die Beratungs- und Weiterbildungsangebote der IBLA Beratung in Anspruch und profitieren Sie von jahrelanger Erfahrung in Beratung und Forschung. Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin auf Ihrem Betrieb oder wählen sie aus den IBLA-Beratungsmodulen, die für Ihren Betrieb geeigneten Module aus:

  • Modul 23.1: Bio-Weinbau - Vorumstellung Erstberatung (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 23.2: Bio-Weinbau - Vorumstellung intensiv (für konventionelle Betriebe)
  • Modul 24: Bio-Weinbau - Umstellung (für Umstellungs-Betriebe)
  • Modul 25a.1: Bio-Weinbau Bodenfruchtbarkeit (für zertifizierte Bio-Betriebe (>0,1 ha))
  • Modul 25a.2: Bio-Weinbau Pflanzengesundheit (für zertifizierte Bio-Betriebe (>0,1 ha))
  • Modul 25b.1: Methoden des Bio-Weinbaus Bodenfruchtbarkeit (für konventionelle, teilumgestellte und zertifizierte Bio-Betriebe
  • Modul 25b.2: Methoden des Bio-Weinbaus Pflanzengesundheit (für konventionelle, teilumgestellte und zertifizierte Bio-Betriebe
Beratungsmodul buchen

kontakt beratung weinbau

Sonja Kanthak
Mobil 621 677 351

Institut fir Biologësch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg
13, Rue Gabriel Lippmann
L-5365 Munsbach

kommunikation

netzwerk demonstrationsbetriebe

Biologischer Landbau Luxemburg

Auf 9 biologisch wirtschafteten Demonstrationsbetrieben können Sie sich einen Einblick in die biologische Landwirtschaft verschaffen. Ziel ist es durch Betriebsbesichtigungen, Feldbegehungen, Hoffeste oder Praxistage die biologische Wirtschaftsweise sowohl den Konsumenten als auch den konventionell wirtschaftenden Landwirten, Verarbeitern und Händlern vorzustellen und zu veranschaulichen. Der Besuch der Betriebe ermöglicht einen praxisnahen Einblick in den Alltag des biologischen Landbaus, seine besondere Qualität, seine Chancen und Herausforderungen.

Darüber hinaus informieren die Demonstrationsbetriebe über ihre Produktionsschwerpunkte und Vermarktungsformen sowie regionaltypische Standortbedingungen.
Aus diesem Grund wurden Bio-Betriebe aus unterschiedlichen Regionen mit unterschiedlichen Hauptbetriebszweigen ausgewählt um Ihnen die Vielfalt der biologischen Wirtschaftsweise zeigen zu können. Neugierig? Kontaktieren Sie uns oder direkt die einzelne Betriebe um einen Termin für Ihre Besichtigung zu vereinbaren. Das Projekt "Demonstrationsbetriebe Biologischer Landbau" ist eine Initiative im Rahmen des "Aktionsplans Biologischer Landbau Luxemburg" des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und Konsumentenschutz/ASTA.

A Mechels

Der Betrieb befindet sich in der Stauseeregion und ist seit Generationen im Familienbesitz. Die Umstellung auf die biologische Wirtschaftsweise erfolgte 1998 (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Hauptmotivation war hierbei der Trinkwasserschutz und der allgemeine Schutz der natürlichen Ressourcen. Der wichtigste Betriebszweig ist die Milchviehhaltung. Die produzierte Bio-Milch wird an die BIOG-Molkerei abgeliefert. Zudem werden Kalbfleisch und Kartoffeln ab Hof angeboten.
Marco Koeune
18, rue Laach, L-9655 Harlange
621 314 761
26 91 70 72

An Dudel

Marc Emering bewirtschaftet seinen Betrieb seit 2000 nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Hauptbetriebszweig ist die Masthähnchenproduktion. Die Hähnchen der französischen Rasse Sasso sind das Ergebnis einer Kreuzung verschiedener langsam wachsender Fleischrassen und es werden sowohl männliche als auch weibliche Tiere gemästet. Durch den eigenen Anbau von Getreide und Leguminosen kann ein Großteil des Futters mit hofeigenem Anbau gedeckt werden. Die Fleischvermarktung wird privat und über die BIOG abgewickelt. Zudem werden auch Kürbisse und Äpfel über die BIOG und ab Hof vermarktet.
Marc Emering
Rue de la croix, L-4998 Sprinkange
37 08 86 / 691 370 886
37 05 92

A Schiewesch

Die Familie Baltes bewirtschaftet den Betrieb seit 2001 nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Treibende Kraft für die Umstellung auf die biologische Wirtschaftsweise war Myriam Baltes. Als umweltbewusste Frau, war es ihr schon früh ein Anliegen, dass der Hof möglichst naturnah bewirtschaftet wird. Hauptbetriebszweige des Betriebes sind die Milchziegenhaltung und die Mutterkuhhaltung. Die Fleischvermarktung läuft Teilweise über die Luxemburger Marke „Bio-Maufel“, eine Vermarktungsinitiative von Luxemburger Bio-Landwirten. Die produzierte Ziegenmilch wird in der hofeigenen Käserei zu Frischkäse, Hartkäse und Weichkäse verarbeitet und die Vermarktung dieser Produkte wird über verschiedene Läden in Luxemburg vom Betrieb selbst organisiert. Auf dem Hof gibt es jedoch noch viel mehr zu entdecken: Der Betrieb will auch wieder in die Schweinehaltung einsteigen, es werden Ferienwohnungen vermietet und auf dem Hof haben auch ein Esel und 4 Shetlandponys ihr Zuhause.
Daniel & Myriam Baltes
Um Suewel, L-9186 Stegen
80 74 62 / 621 199 697

Domaine Sunnen-Hoffmann

Seit 2001 wird das traditionsreiche Weingut „Caves Sunnen-Hoffmann“ nach den Richtlinien der biologischen Wirtschaftsweise bewirtschaftet (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg) und das Weingut war der erste umgestellte Vollerwerbs-Weinbaubetrieb in Luxemburg. Die Umstellung auf die biologische Wirtschaftsweise war eine logische Konsequenz der Tradition: Weine und Weinsorten in ihrer typischen, bodenbürtigen Ausprägung herzustellen unter Berücksichtigung des Schutzes unserer Natur. Mit der Umstellung wurde besonders ein Schwerpunkt auf die Pflege und Bewirtschaftung des Bodens gelegt. Die qualitativ hochwertigen Weine, bei denen die typischen Charakterzüge des Standortes ausgeprägt sind, können direkt an der Domaine oder in verschiedenen Bio-Läden und Einzelhandelsgeschäften gekauft werden. Durch den eigenen Weinhandel bietet die Domaine auch Bio-Weine anderer Herkunft an und unterstützt somit auch Pioniere des biologischen Weinbaus aus dem Ausland.
Corinne Kox-Sunnen & Yves Sunnen
6, rue des Prés, L-5441 Remerschen
23 66 40 07
23 66 43 56

Jeekel’s Haff

Nach dem Studium übernahm Guy Arend den elterlichen Betrieb und stellte diesem 1987 auf die biologische Bewirtschaftungsweise um. Seit dem wird der Betrieb nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft bewirtschaftet (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Hauptbetriebszweige sind die Mutterkuhhaltung der Rasse Aberdeen-Angus und die Bio-Saatgut-Vermehrung, welche Guy Arend in Luxemburger mit aufgebaut hat. Das produzierte Fleisch aus der Mutterkuhhaltung wird ab Hof, über COBOLOUX oder einen privaten Metzger aus Pétange verkauft. Zudem gibt es hofeigene Produkte im Hofladen vor Ort zu kaufen.
Guy Arend-Stemper
11, an de Jenken, L-4745 Pétange
50 35 72
23 65 14 20

Karelshaff

Seit 2002 bewirtschaften Jean-Louis und Alice Colling-von Roesgen ihren Betrieb nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Was die Motivation anbetraf, den Hof in biologischer Wirtschaftsweise weiterzuführen, so konnte sich die Familie nur schwierig vorstellen, wie sich ein authentischer Geschmack und eine hohe Lebensmittelqualität mit einer anderen Wirtschaftsweise vereinbaren ließe. Hauptbetriebszweige sind die Mutterkuhhaltung der Rasse Limousin, die Aufzucht von Bio-Masthähnchen, der Ackerbau und die Saatgutvermehrung von Getreide und Leguminosen. Die artgerechte Tierhaltung ist der Familie besonders wichtig. Die Fleischvermarktung verläuft über Privatkunden.
Jean-Louis & Alice Colling-von Roesgen
Carelshof, L-7730 Colmar-Berg
88 81 63
88 82 95

Naturhaff

Seit 2006 wird der Betrieb nach den Regeln des biologischen Landbaus bewirtschaftet (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Grund für die Umstellung war der Wunsch nach einer nachhaltigen Bewirtschaftungsweise in Bezug auf Natur- und Umweltschutz, sowie eine artgerechte Tierhaltung. Seither legt der Betrieb Wert auf eine extensive Bewirtschaftungsweise für die Produktion hochwertiger Lebensmittel. Demzufolge etablierten sich mit den Jahren artenreiche Grünlandflächen, was dem Betrieb 2010 den Bio-Agrar-Preis für seinen Einsatz in Bezug auf Biodiversität einbrachte. Umweltschutz ist ein wichtiger Impulsgeber auf dem Naturhaff: Fast alle Grünlandflächen unterliegen einem Biodiversitätsprogramm und sämtliche Ackerflächen werden pfluglos bewirtschaftet im Hinblick auf Natur- und Bodenschutz. Auf dem Hof werden robuste Schafrassen und Angus-Rinder für die Fleischproduktion, sowie Legehennen für die Eierproduktion gehalten. Die erzeugten Produkte werden über BIO-OVO, Bio-Maufel und Selbstvermarktung vermarktet.
Christian Mathieu
Maison 95, L-9645 Derenbach
99 40 76 / 691 861 652
99 40 76

Schanck Haff

Der Schanck-Haff wird seit 1980 nach den Richtlinien der biologisch-dynamischen (Demeter) Bewirtschaftungsweise geführt (Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg). Von Anfang an waren die Pflege der Natur und der Umweltschutz ein Anliegen des Schanck Haffs. Grundlagen des Betriebes sind die Tierhaltung mit Futterbau, der Getreidebau und der Anbau von Feldfrüchten (Kartoffeln und Möhren). Die Vielfältigkeit in der Landwirtschaft wird noch ergänzt durch die Weiterverarbeitung verschiedener Produkte direkt am Hof in der eigenen Hofbäckerei und der BIOG-Hofkäserei, und die Vermarktung dieser Produkte durch den Naturata-Hofladen.
Jos Schanck
Duerfstroos Nr. 10, L-9755 Hupperdange
99 75 08
97 94 44

Bio-Gäertnerei „op der Schanz“

Der Betrieb befindet sich in Altrier, auf dem höchsten Punkt im Osten. Die Flächen waren lange Jahre verpachtet, bevor Familie Demuth diese wieder in den eigenen Besitz zurücknahm. Nach 5 Jahren als Hobbybauer ohne Tiere und seit 2017 als zertifizierter Bio-Betrieb, wollte die Familie Demuth etwas ganz außergewöhnliches im Sinne der Natur tun. Die Familie Demuth entschied sich für den Anbau von BIO-Gemüse in Demeter Qualität und gründete zusammen mit Hugo Krijnse-Locker und der Oikopolis Participations SA im November 2016 die BIO-Gäertnerei „op der Schanz“. Zurzeit werden 11 ha Gemüse angebaut. Die Gemüsevermarktung läuft über BIOGROS; wöchentlich kann man das Gemüse der BIO-Gäertnerei auch auf den Wochenmärkten der Stadt Luxemburg, Strassen und Mamer kaufen.
Carlo and Maggy Demuth, Hugo Krijnse-Locker
20, op der Schanz L-6225 Altrier
621287299

merkblätter

In Zusammenarbeit mit europäischen Partnern wie dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau/FIBL werden fachliche Informationsbroschüren ausgearbeitet, die den biologisch wirtschaftenden Landwirten und anderen Interessenten in Luxemburg zur Verfügung gestellt werden. Somit wird den Landwirten der Zugang zum umfangreichen Know-How der Forschungsinstitute im Bereich biologische Landwirtschaft und zu den neuesten Forschungsergebnissen aus dem In- und Ausland erleichtert.

Das Projekt „Merkblätter“ ist eine Initiative im Rahmen des „Aktionsplans Biologischer Landbau Luxemburg“ des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und Konsumentenschutz/ASTA.

Merkblätter

projekte

ganzheitliche nachhaltigkeitsanalyse landwirtschaftlicher betriebe

smart (sustainability monitorung and assessment routine)-farm tool

Wie nachhaltig wirtschaften Luxemburger landwirtschaftliche Betriebe? Was läuft gut und wo gibt es Verbesserungspotenzial? Wo stehen die Betriebe im Vergleich zu Betrieben in den Nachbarländern?
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, kommt das vom FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau, Schweiz) entwickelte SMART-Farm Tool (Sustainability Monitoring and Assessment RouTine) zum Einsatz. SMART ist ein Instrument zur Nachhaltigkeitsanalyse und Bewertung von landwirtschaftlichen Betrieben und Lebensmittelunternehmen. Es beruht auf den SAFA-Nachhaltigkeits-Leitlinien (Sustainability Assessment of Food and Agriculture Systems) der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), welche im Dezember 2013 veröffentlicht wurden. Die Leitlinien unterteilen Nachhaltigkeit in insgesamt 58 Themenbereiche in den vier Dimensionen Ökonomie, Ökologie, Soziales und Unternehmensführung. Für jeden Themenbereich hat die FAO ein spezifisches Nachhaltigkeitsziel formuliert, an welchem sich Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe orientieren sollen. Die SAFA-Leitlinien haben zum Ziel, den Begriff Nachhaltigkeit mit Inhalt zu füllen und Akteurinnen und Akteure im Lebensmittelbereich zu unterstützen, Verbesserungen in Hinblick auf Nachhaltigkeit gezielt umzusetzen. Sie stellen einen einheitlichen Rahmen dar und ermöglichen eine vergleichbare und transparente Nachhaltigkeitsbewertung von Unternehmen und landwirtschaftlichen Betrieben unterschiedlicher Art und Größe. Mit SMART werden die SAFA-Leitlinien im Kontext landwirtschaftlicher Betriebe effizient und praxisnah anwendbar gemacht.
Nach einer Schulung am FiBL Schweiz, kann das IBLA nun mit Hilfe des SMART-Farm Tools die spezifischen Nachhaltigkeitsleistungen von landwirtschaftlichen Betrieben in Luxemburg auf systematische Art und Weise erfassen, analysieren und vergleichbar bewerten.
Das Pilotprojekt „Ganzheitliche Nachhaltigkeitsbewertung landwirtschaftlicher Betriebe“ ist ein Gemeinschaftsprojekt vom IBLA (Institut fir Biologësch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg), der SFS GmbH (Sustainable Food Systems) und dem FiBL (Forschungsinstitut für Biologischen Landbau) Schweiz.
Ziel des Projektes ist es erste Erfahrungen mit der SMART–Nachhaltigkeitsbewertung in Luxemburg auf konventionellen und biologisch wirtschaftenden Betrieben zu sammeln.
2017
Das Projekt wird von Naturata und vom Landwirtschaftsministerium im Rahmen des Aktionsplans biologischer Landbau Luxemburg unterstützt.

go crop research

entdecke und erforsche die landwirtschaft

In unserer heutigen Wissensgesellschaft ist die realistische Vermittlung von Forschungsinhalten an die breite Öffentlichkeit von großer Bedeutung, um unter anderem deren Nutzen für die Gesellschaft darzulegen. Vor allem die multidisziplinäre landwirtschaftliche Forschung bietet die Möglichkeit anhand greifbarer Themen die Vielfalt und den großen Nutzen der unabhängigen Forschung zu demonstrieren.
In den Diskussionen mit Konsumenten, um die Entwicklungen in der Landwirtschaft, fällt oft auf, dass diesen die Komplexität und Multidisziplinarität der Landwirtschaft nicht bewusst ist. Die Hauptaufgabe der Landwirtschaft ist es qualitativ hochwertige Lebensmittel zu einem erschwinglichen Preis zu produzieren. Allerdings wird in den Medien die Landwirtschaft für den Rückgang an Biodiversität, Wasserverschmutzung und Bodenerosion verantwortlich gemacht. Deshalb ist es die wichtigste Aufgabe der Forschung im Bereich der Landwirtschaft, Lösungsansätze für die Produktion hoch qualitativer Lebensmittel im Einklang mit dem Schutz der natürlichen Ressourcen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb zu erarbeiten. Häufig wird sich unter Forschung Wissenschaftler im weißen Kittel vorgestellt, die im Labor mithilfe von hoch komplexem Equipment Experimente durchführen. Die wenigsten wissen jedoch, dass Forschung auch ganz anders aussehen kann. Zum Beispiel in Form von Feldversuchen die draußen auf dem Acker mit dem Landwirt stattfinden.
Daher ist es Ziel des Projektes „Go Crop Research“ jugendlichen Pfadfindern, welche am Pfadfinderlager GoUrban teilnehmen, die Bedeutung der Forschung zur Fruchtfolgegestaltung in der Landwirtschaft für den Boden- und Wasserschutz und für die Produktion ihrer täglichen Lebensmittel näher zu bringen und sie für die landwirtschaftliche Forschung zu begeistern. Dabei wird den Jugendlichen anhand eines Feldversuches, die wissenschaftliche Vorgehensweise bei der Planung und Methodik zum Anlegen eines Feldversuches, bei der Durchführung von Bonituren und Datenerhebungen zur Auswertung sowie bei der Interpretation und Vorstellung der Ergebnisse interaktiv vermittelt. Über spannende Experimente wie die Regenwurmextraktion wird die natürliche Neugierde der jungen Forscher geweckt, um ihre Begeisterung für die Forschung zu stimulieren.
Zudem wird der breiten Öffentlichkeit zusammen mit den Pfadfindern die Möglichkeit gegeben, sich über die Existenz, die Bedeutung und ihre Vielfältigkeit der Forschung in der Landwirtschaft zu informieren und mit dem international anerkannten Experten Prof. Dr. Urs Niggli vom Forschungsinstitut für biologische Landwirtschaft (Frick/Schweiz) zu diskutieren.
Dezember 2016 – August 2017
Das Projekt wird vom Fonds Nationale de la Recherche Luxembourg unterstützt, sowie über Eigenfinanzierung finanziert.

sortenversuche

im biologischen landbau in luxemburg

Ziel der Sortenversuche ist es den biologisch wirtschaftenden Betrieben in Luxemburg aussagekräftige Empfehlungen zur Sortenwahl geben zu können. Hierfür wurden 2009/2010 erstmalig Wintergetreidesortenversuche im biologischen Anbau im Rahmen des „Aktionsplans Biologischer Landbau Luxemburg“, mit finanzieller Unterstützung der Administration des Services Techniques de l‘Agriculture (ASTA) und Unterstützung des Lycée Technique Agricole (LTA), vom IBLA realisiert. Auf Grundlage dieser Versuche wird jedes Jahr eine Sortenliste von der nationalen Sortenkommission als Hilfestellung zur Sortenauswahl für die Landwirte herausgegeben.
Vom IBLA durchgeführte Sortenversuche für den biologischen Landbau sind:
• Wintergetreide (Winterweizen, Winterroggen, Wintertriticale)
• Sommergetreide (Sommerweizen, Hafer, Sommergerste)
• Sojabohnen
• Erbsen und Ackerbohnen
• Kartoffel
Wintergetreide-Sortenversuche: seit 2009
Sommergetreide-Sortenversuche: 2014-2016
Soja-Sortenversuch: 2014
Kleegrasmischungs-Versuche: 2013-2015
Erbsen- und Ackerbohnen-Sortenversuche: seit 2016
Kartoffel-Sortenversuche: seit 2016

eu projekt autograssmilk

Das EU-Projekt Autograssmilk (AGM) möchte dem Vorurteil, dass Weidehaltung und Melkroboter nicht vereinbar sind, entgegenwirken. Die Kombination von modernster Melktechnik und traditionellem Weidegang ist systembedingt mit einigen Schwierigkeiten verknüpft. AGM ist eine Zusammenarbeit von Forschungsanstalten aus sieben Ländern (Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Niederlande, Schweden und Luxemburg (seit 2014)). Initiator des luxemburgischen Projektes ist die FILL (Fördergemeinschaft integrierte Landbewirtschaftung Luxemburg). Die praktische Umsetzung hierzulande erfolgt in vorbildlicher Zusammenarbeit durch die Organisationen ASTA, CONVIS, IBLA, LTA und SER.
2014 - 2015
Das Projekt wurde in Luxemburg im Rahmen des Projekts FP7 („SME-2012-2-314879“) unterstützt.

eip agri rheinland-pfalz

die optimierung des dauergrünlandes, der weidewirtschaft, des mehrjährigen ackerfutterbaus und der futterkonservierung, um so die wirtschaftlichkeit, tiergesundheit, wertschöpfung und umweltverträglichkeit der milchviehhaltung in der grünlandregion nachhaltig zu verbessern.

In den letzten Jahrzehnten haben sich auf den Milchviehbetrieben vermehrt Krankheitsbilder entwickelt, die nicht mehr den klassischen Krankheitsbildern zugeordnet werden können. Subklinische Acidosen, subklinische Ketosen ebenso wie Mortellaro und andere hat man vor 40 Jahren nicht gekannt. Es handelt sich hier um Krankheitsbilder, deren Ursachen auf mehrere Faktoren zurückzuführen sind und medizinisch nicht mehr eindeutig analysiert und benannt werden können. Diese Krankheitsbilder werden daher unter dem Begriff „Faktoren-krankheiten“ zusammengefasst. Sowohl in der Beratung als auch in der Forschung ist die klassische Herangehensweise zur Lösungsfindung der disziplinäre Ansatz. Das erschwert die Analyse kausaler Zusammenhänge innerhalb so komplexer Systeme wie die Haltung und Fütterung der Milchkuh. Um die Milcherzeugung nachhaltig und wirtschaftlich zu optimieren, ist eine interdisziplinäre Herangehensweise unumgänglich. Eine solche innovative, interdisziplinäre Herangehensweise muss sich sowohl auf die Akteure (Praxis, Beratung, Forschung) als auch auf die Beobachtungen und Analysen (Boden, Grünland, Futterkonservierung, Fütterung, Tiergesundheit) beziehen.

Ziel des Projektes ist es:
- Grünland und Ackerfutterbau hinsichtlich ihrer Erträge unter Berücksichtigung der Düngung und des Schnittzeitpunktes zu analysieren,
- das Silageverfahren im Hinblick auf eine Verringerung des Reineiweißabbaus zu verbessern und Alternativen zum Silageverfahren aufzuzeigen,
- den Einfluss der Bewirtschaftung des Grünlandes und Ackerfutterbau, sowie der Konservierungsverfahren auf die Grundfutteraufnahme und Tiergesundheit der Milch-kuh zu analysieren und somit die Wirtschaftlichkeit der Milchviehhaltung insgesamt zu verbessern.
2016 - 2019
Das Projekt wird vom Landwirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz finanziert.