abgeschlossen projekte

tilman-org

reduzierte bodenbearbeitung und gründüngung in biologischen ackerkulturen

Ziel des Projektes war es die reduzierte Bodenbearbeitung unter Bio-Bedingungen weiter zu verbessern. Im Vergleich zum Pflug, schonen reduzierte Bodenbearbeitung und Gründüngung die Bodenstruktur und erhöhen die Bodenfruchtbarkeit. 15 Forschungspartner aus 11 europäischen Ländern haben während 3 Jahren die reduzierte Bodenbearbeitung im biologischen Landbau unter verschiedenen Bodentypen und Klimabedingungen in Feldversuchen weiterentwickelt. So auch in Luxembourg, wo in einem Exaktversuch die Scheibenegge und der Stoppelhobel, als 2 reduzierte Bodenbearbeitungsmethoden, mit dem konventionellen Pflug verglichen wurden. Zudem wurden auch verschiedenen Gründüngungen in diesem Versuch miteinander verglichen. Auf 3 weiteren Standorten wurden ON-FARM-Versuche angelegt, wo in großen Streifen der Stoppelhobel mit dem Pflug verglichen wurde.
August 2011 – August 2014
Das Projekt wurde in Luxemburg vom Fonds Nationale de la Recherche Luxembourg unterstützt und gehört zum Programm CORE Organic II im Rahmen des Projekts FP7 ERA-Net.

weiterbildung auf bio-höfen

ein leonardo da vinci projekt

Ziel dieses Projektes war der Erfahrungsaustausch, die Definition von „best practices“ und die Förderung der Möglichkeiten im Bereich der beruflichen Weiterbildung für Bio-Landwirte. In diesem Rahmen wurden verschiedene Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten rund um das Thema biologische Landwirtschaft, inklusive Weinbau, Gartenbau und Obstbau, in den verschiedenen und von den verschiedenen Partnerländern organisiert. Somit wurden Landwirte, Berater und Wissenschaftler aus den 4 Partnerländern (Ungarn, Tschechien, Österreich und Luxemburg) im Rahmen des Projektes vereint und konnten ihre Erfahrungen austauschen.
2013 - 2015
Dieses Projekt wurde in Luxemburg co-finanziert von ANEFORE und ist im Rahmen des europäischen Leonardo Da Vinci Programmes, ein Programm für lebenslanges Lernen, gelaufen.

ausbildung und arbeitsplätze im gemüsebau

schaffung von ausbildungs- und arbeitsplätzen im (biologischen) gemüsebau in luxemburg

Immer mehr Leute interessieren sich für die Möglichkeit als Quereinsteiger in den Beruf des Gemüsegärtners einzusteigen. Allerdings fehlen diesen oft jegliche fachliche (theoretische und praktische) Kenntnisse, wobei sie gleichzeitig aber auch über einen ausgeprägten unternehmerischen Sinn für die eigene Betriebsgründung verfügen. Deshalb war es das Ziel des Projektes eine Ausbildung für Erwachsene/Quereinsteiger zum Gemüsegärtner aufzubauen. Diese Ausbildung sollte komplementär zur bestehenden Schulausbildung zum Gemüsegärtner des LTAs sein. Weiteres Ziel des Projektes war es die fachlichen und finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten bei der Betriebsneugründung zu prüfen und somit die Perspektiven nach der Ausbildung aufzuzeigen.
Juni 2014 - Juni 2015
Dieses Projekt wurde vom Ministère du Travail, de l’Emploi et de l’Economie Sociale et Solidaire finanziert.

legolux

anbauwürdigkeit von körnerleguminosen als regionales futtermittel im biologischen landbau in luxemburg

Körnerleguminosen spielen eine wichtige Rolle in der globalen Proteinversorgung. In der Europäischen Union hat deren Anbau, genau wie die Forschung in diesem Bereich in den letzten Jahren stark abgenommen. Die Gründe für den Rückgang der Anbaufläche aus Sicht der Landwirte wurden bisher nicht ausführlich untersucht. Zudem wurden die meisten Studien zum Anbau von Körnerleguminosen auf Versuchsbetrieben unter günstigen, nicht jedoch unter wenig günstigen Standortbedingungen für die jeweiligen Arten durchgeführt. Ziel des Projektes war die Evaluierung der Anbauwürdigkeit von Körnerleguminosen-Anbausystemen als proteinreiches Futtermittel unter ungünstigen Standortbedingungen im biologischen Anbau in Zentraleuropa.
September 2011 - September 2015
Dieses Projekt wurde vom Fonds Nationale de la Recherche Luxembourg und vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau und anderen Formen nachhaltiger Landwirtschaft unterstützt.

öko-öko

vergleichende ökonomisch-ökologische analyse von bio- und konventionellen betrieben

Im Projekt wurden biologisch und konventionell wirtschaftende Betriebe in Luxemburg auf ökologische und ökonomische Parameter untersucht. Anlass für die Studie war einerseits der geringe Anteil an Bio-Betrieben in Luxemburg und andererseits die Frage nach den ökologischen Leistungen und den gesellschaftlichen Kosten der verschiedenen Wirtschaftsweisen. Um die Effizienz der eingesetzten Fördermittel, zu der auch die Prämie zur Förderung der biologischen Landwirtschaft gehört, zu evaluieren, wurden ausgewählte Umweltparameter in Beziehung zu Kenngrößen der betrieblichen Ökonomie gestellt. Untersucht wurden insgesamt 24 Betriebe.
2011
Das Projekt wurde vom Landwirtschaftsministerium im Rahmen des Aktionsplans biologischer Landbau Luxemburg unterstützt.

wasserschutz durch bio-landwirtschaft

strategie für einen pro-aktiven und nachhaltigen wasserschutz in luxemburg

In Luxemburg wurden zur Umsetzung der WRRL 2000/60/EG Wasserbewirtschaftungspläne ausgearbeitet. Der erste Bewirtschaftungsplan ist 2009 in Kraft getreten. Allerdings wurde das Hauptziel der WRRL, alle Oberflächengewässer und Grundwasserkörper „in gutem Zustand“ zu halten, von Luxemburg nicht erreicht. Einer der Hauptgründe hierfür ist die diffuse Belastung mit Nährstoffen (Nitrat und Phosphor) und Pestiziden aus der Landwirtschaft. Mit Hilfe des neuen Bewirtschaftungsplanes (2015-2021) wird angestrebt die Ziele der WRRL in den nächsten 5 Jahren in Luxemburg zu erreichen. Die biologische Landwirtschaft wird in diesem neuen Bewirtschaftungsplan, wie auch bereits in dem Alten, als eine mögliche Maßnahme angegeben.

Ziel dieser Studie war es die Möglichkeit des Wasserschutzes durch die biologische Landwirtschaft in Luxemburg zu beleuchten.

**Arbeitsschwerpunkte und Fragestellungen:**
- Vergleich der Gesetzgebung die luxemburgische Landwirtschaft betreffend mit den Leistungen der biologischen Landwirtschaft in Bezug auf den Wasserschutz.
- Erfüllt die biologische Landwirtschaft die Voraussetzungen für den gesetzlich erforderlichen Wasserschutz in Luxemburg?
- Welche Hemmnisse bei der Umstellung auf biologische Landwirtschaft bestehen in Bezug auf die Politik und die Praxis?
z.B. durch eine Analyse der aktuellen und angedachten Förderung (PDR und Agrargesetz, Biodiversitätsprogramme) und erreichter Anteil an biologischer Landwirtschaft in Luxemburg in Bezug auf die Ausweitung in Wasserschutzgebieten.
- Welche Maßnahmen gibt es um diese Hemmnisse abzubauen?
z.B. durch die Ausrichtung der landwirtschaftlichen Beratung in Bezug auf den biologischen Landbau und Wasserschutz
- Vergleich zwischen konventioneller und biologischer Landwirtschaft in Bezug auf den Wasserschutz anhand von einigen konkreten Beispielen: langfristige Erfahrungen, Messungen, Kosten und umfassender Nutzen. Umsetzbarkeit und/oder Relevanz für den luxemburgischen Wasserschutz.
2015
Das Projekt wurde vom Umweltministerium und dem Wasserwirtschaftsamt finanziell unterstützt.

artenvielfalt der ackerbegleitflora

untersuchung der artenvielfalt der ackerbegleitflora biologisch und konventionell bewirtschafteter Äcker in luxemburg

Seit Jahrzehnten ist generell der Artenverlust in der freien landwirtschaftlichen Kulturlandschaft sehr hoch, insbesondere auf den Äckern infolge der intensiven landwirtschaftlichen Wirtschaftsweise. 2011 wurde für die Studie „Vergleichende ökonomisch-ökologische Analyse von biologisch und konventionell wirtschaftenden Betrieben in Luxemburg (“öko-öko”-Studie) (Schader et al., 2011) die Ackerbegleitflora auf 12 biologisch und 12 konventionell wirtschaftenden landwirtschaftlichen Betrieben im Paarvergleich in Luxemburg untersucht. Um die Ergebnisse aus 2011 anhand von Beobachtungen in mehreren Jahren, in diversen geologisch-klimatischen Anbauräumen und mit dem Schwerpunkt der Anbaukulturen Winter- und Sommergetreide, zu validieren, war es Ziel dieser Studie den Ist-Zustand der Artenvielfalt und der genetischen Vielfalt der Ackerbegleitflora aufzunehmen, sowie die Wirkung der landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsweise (biologisch – konventionell) auf die Artenvielfalt und die genetische Vielfalt zu analysieren.
2012 - 2013
Das Projekt wurde vom Musée national d'histoire naturelle finanziert.

agenda bio-landbauforschung

agenda zur zukünftigen bio-landbauforschung in luxemburg - aktualisierung 2016

2010 wurde die „Agenda zur zukünftigen Bio-Landbauforschung in Luxemburg“ im Rahmen des „Aktionsplans Biologische Landwirtschaft Luxemburg“ erstellt. Nach 5 Jahren hat es sich das IBLA zur Aufgabe gemacht diese Agenda zu evaluieren und zu aktualisieren. Ziel dieser Studie war es eine Bestandsaufnahme der bereits im Bereich der Bio-Landbauforschung durchgeführten Forschungsprojekte zu machen, Herausforderungen und politische Anforderungen an die Landwirtschaft zu identifizieren sowie die Forschungsagenda darauf basierend neu zu erstellen.
2015 - 2016
Eigenfinanzierung